Busse zum 07.01. ab Berlin

Hervorgehoben

Oury Jalloh, das war Mord!
07.01.2005 – 07.01.2015

Vor 10 Jahren ist Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau gefesselt an Händen und Füßen verbrannt. Bis heute gibt es keine Aufklärung und keine Gerechtigkeit.

Kundgebung und Demonstration zum 10. Jahrestag der Ermordung Oury Jallohs am 07.01.2015, 14 Uhr, Hauptbahnhof Dessau-Roßlau.

Zwei Reisebusse fahren um 10 Uhr von Berlin zur Demo:
Bus 1 ab Oranienplatz
Bus 2 ab Hotel Park Inn am Alexanderplatz

Bei Interesse bitte anmelden unter:
0176/38113135 oder togoactionplus@googlemail.com

Initiative vor Gericht: 09.01.2015, 09:30 Uhr, Amtsgericht Dessau

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Initiative in Gedenken an Oury Jalloh steht in Dessau vor Gericht!

Zwei Aktivisten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh sollen sich ab dem 27. November 2014 auf Drängen der Dessauer Staatsanwaltschaft gemeinsam vor dem Amtsgericht Dessau – Roßlau verteidigen.

Dieser Prozess ist jedoch lediglich ein weiterer verzweifelter Versuch der Polizei Sachsen – Anhalts gemeinsam mit der Dessauer Staatsanwaltschaft gegen die Menschen vorzugehen, die nicht aufgehört haben, nach der Wahrheit zu fragen!

Wir lassen uns durch Repression nicht einschüchtern und mundtot machen!
Oury Jalloh – Das war Mord!

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Erklärung zum ersten Prozesstag 12.12.2014

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Prozesserklärung 27. November 2014

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Presseerklärung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

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nächste Prozesstermine:
09.01.2015, Freitag, 09:30 Uhr, Saal 224
es folgen weitere Termine
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flyer prozess dessau 9-1-15

900 x 10 Euro als Spenden gesucht

Hervorgehoben

Für pathologische und toxikologische Nachuntersuchungen um endlich die Brand- und Todesursache von Oury Jalloh aufzuklären!

Auf der Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh im November 2013 stellte der von der Initiative beauftragte irische Brandgutacher nach mehreren Brandversuchen mit Schweinekadavern fest, dass ein vergleichbares Brandbild des Leichnams von Oury Jalloh sowie der Matratze nur unter Verwendung von 5 Litern Benzin erreicht werden konnte. Die Beweise verdichten sich zu dem, das die Initiative von Anfang an gesagt hat: “Oury Jalloh – das was Mord“. Die Staatsanwaltschaft in Dessau war auf einmal „überrascht“, von den „ernsten“ und „teilweise erschreckenden Informationen“, die das Brandgutachten aufdeckte; dabei hätte sie Gleiches bei entsprechenden Willen zur Aufklärung auch entdecken können. Anstelle dessen durften die von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter wohl nur das herausfinden, was in die politischen Vorgaben passte.

Toxikologen, Forensiker und Brandgutacher, die willens sind, öffentlich über den Fall zu sprechen, zeigen sich alle erstaunt darüber, wie der Brandherd und die Blutwerte von Oury Jalloh einem Selbstmord zugeordnet werden konnten: „Irgendetwas stimmt hier nicht“, ist ihre Meinung. Dr. Peten Iten, schweizerischer Forensiker und Toxikologe, der lange Zeit auch Chef der kriminaltechnischen Abteilung der Zürcher Kantonpolizei war:

„Dieser Todesfall gibt mir auch klare Zeichen, dass der niedrige oder sehr niedrige Kohlenmonoxidgehalt (in Ourys Gewebe) einen bestimmten Ablauf nur haben kann: nämlich ein sehr rascher Tod, der in der Regel nur dann eintritt, wenn ein Brand explosionsartig ausbricht, bspw. beim Übergießen mit Brandbeschleuniger und Anzünden, wodurch eine Person im Feuer nicht mehr in der Lage ist, die heißen Brandgase längere Zeit einzuatmen, auch weil reflektorisch die Atmung abgestellt ist, weil Krämpfe das Ganze verhinden und der Tod sehr rasch eintritt.“

(zitiert nach “Oury Jalloh – die widersprüchlichen Wahrheiten eines Todesfalls”, Radiofeature von Margot Overath)

Dies würde erklären, warum praktisch kein Kohlenmonoxid mehr in den Körper Oury Jallohs kommen konnte. Ein weiterer möglicher Grund für den sehr niedrigen Kohlenmonoxidgehalt könnte sein, dass Oury Jalloh zum Zeitpunkt des Brandausbruches bereits tot war. An dieser Stelle sei an das gebrochene Nasenbein erinnert.

Nachdem wir mit den unabhängigen Brandversuchen in Irland den ersten entscheidenden Schritt in Richtung Aufklärung geleistet haben, wollen wir nun in einem zweiten Schritt die Brand- und Todesursache ermittelt wissen. Dafür haben wir lange nach Experten gesucht, die willens sind, ein entsprechendes Gutachten zu erstellen; dies stellte sich als ziemliche Herausforderung dar: da die meisten um ihre Karriere fürchten, sprechen sie nicht offen aus, dass das vorgefundene Brandbild in der Zelle Nr. 5 und die Werte von Oury Jalloh nicht zu einem Selbstmord passen, sondern dass alles auf eine dritte involvierte Person hindeutet. Mindestens einer der Dessauer Polizeibeamten kannte sich bestens mit hochbrennbaren Stoffen aus seiner Zeit zuvor bei einer Chemiefabrik aus.

Von dem deutschen vermeintlichen Rechtsstaat erwarten wir schon lange keine Aufklärung mehr. Der BGH hat in seinem Urteil im August 2014 zum Revisionsantrag bestätigt, dass sie keine Rechtsfehler in dem Magdeburger Verfahren erkennen können und haben die Revision somit abgewiesen. Es sei auszuschließen, dass Brandbeschleuniger im Spiel gewesen sei, so die Kammer. Und das nach allen zum Himmel schreienden Tatsachen!

Wir haben nun ein Team aus erfahrenen Experten – Toxikologen und Forensiker aus London – mit einem Gutachten beauftragt, Aussagen zur Brandursache und Todesursache zu machen.

Wenn 900 Menschen nur 10 EUR spenden, können wir das Gutachten tatsächlich durchführen und den Fall aufklären!

- Individuelle oder kollektive Spenden – jeder Betrag ist willkommen!

- Weiterleitung dieses Spendenaufrufs – gerne auch in sozialen Netzwerken!

- Einladung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zu Veranstaltungen!

Spenden bitte auf folgendes Konto:
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE22100205000001233601
(Bankleitzahl: 100 205 00)
(Kontonummer: 1233 601)

Spenden sind steuerlich absetzbar (bitte die Adressen per Post oder Mail an uns schicken oder auf den Überweisungsträger schreiben):

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
Colbestraße 19,
10247 Berlin – Friedrichshain

Mail: initiative-ouryjalloh@so36.net

Spendenaufruf als PDF-Datei – bitte verschicken, ausdrucken, weiterverbreiten

Mobibild zur Spendensammlung:

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