Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh am 23. Oktober 2018

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DIE KOMMISSION

Bereits am Wochenende vom 26. -28. Januar 2018 hat sich die „Internationale Unabhängige Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh“ gegründet und mit der Analyse der zugänglichen Akten sowie eigenen Ermittlungen begonnen.

(Gründungserklärung https://www.ouryjallohcommission.com/willkommen/ DE-EN)

Die Einsetzung dieser Kommission zur Aufklärung der vorliegenden unaufgeklärten Todesfälle in der Dessauer Wolfgangstraße (Oury-Jalloh-Komplex) – Hans-Jürgen Rose (1997), Mario Bichtemann (2002) und Oury Jalloh (2005) – geht auf die langjährige Arbeit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zurück, die Schaffung staatlich unabhängiger Untersuchungsgremien in Fällen behördlicher Gewaltausübung oder Verletzungen der Sorgfalts- und Obhutspflichten des Staates wird aber sowohl national, als auch international schon seit Jahren immer wieder eingefordert. Im Fall Oury Jalloh hatten zuletzt die Experten der UN-Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung die Einrichtung einer solchen unabhängigen Kommission im Fall-Komplex Oury Jalloh vorgeschlagen bzw. angemahnt. (Report of the Working Group of Experts on People of African Descent on its mission to Germany                                     https://digitallibrary.un.org/record/1304263/files/A_HRC_36_60_Add-2-EN.pdf                  V.- B. Recommendations Nr. 76)

Zur Pressekonferenz am 23. Oktober 2018 werden Vertreter*innen der Unabhängigen Untersuchungskommission zur juristischen Begründung der Zurückweisung der Zuständigkeit des Generalbundesanwaltes bezüglich der Anzeige der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh vom 7. Dezember 2017 wegen Mordes an Oury Jalloh und weiterer unaufgeklärter Todesfälle im Dessauer Polizeirevier Stellung nehmen. Darüber hinaus werden sie über Ihre bisherige Arbeit, erste neue Erkenntnisse zu diesen bisher unaufgeklärten Todesfällen im Polizeirevier Dessau sowie die Perspektiven ihrer weiteren Arbeit vorstellen.

Die Pressekonferenz findet am

23. Oktober 2018 | 10:00 Uhr

im Haus der Demokratie und Menschenrechte

Greifswalder Straße 4 | 10405 Berlin – Prenzlauer Berg

statt.

AUFKLÄRUNG – ANERKENNUNG – VERANTWORTUNG – ENTSCHÄDIGUNG

Zur Unterstützung der Arbeit der Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh und damit verbundenen Expertengutachten sind wir dringend auf SPENDEN aus der Zivilgesellschaft angewiesen. Wir bitten alle, die an der Aufklärung der Todesfälle im Dessauer Polizeirevier interessiert sind, unsere unabhängige Arbeit finanziell zu unterstützen: Weiterlesen

Pressekonferenz am 23. Oktober 2018 in Berlin (Video-Trailer)

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Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lädt alle interessierten Pressevertreter*innen, Aktivist*innen, Organisationen und Initiativen

am
23. Oktober 2018 um 10:00 Uhr
PRESSEKONFERENZ

im
Haus der Demokratie und Menschenrechte                                                         Greifswalder Straße 4
10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

in Anwesenheit der Rechtsanwältinnen der Familie sowie Vertreter*innen der Unabhängigen Internationalen Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod des Oury Jalloh ein.
Pressemitteilung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, vom 10.09.18
Der Mord-Fall Oury Jalloh hat im Laufe unserer Ermittlungen einen ganzen Serien-Komplex vorgeblich unaufklärbarer Todesfälle im Polizeirevier von Dessau /           Sachsen-Anhalt / Deutschland offengelegt:
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Zum Tod von Elhadji Aboubacar Diallo

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Wie wir erfahren mussten, ist nun auch der Vater von Oury – Elhadji Aboubacar Diallo – in den frühen Morgenstunden des 24. September 2018 verstorben, ohne dass sein Wunsch nach Aufklärung des gewaltsamen Feuertodes seines Sohnes erfüllt worden wäre… Damit sind nun beide Eltern in schmerzhafter Ungewissheit und ohne jegliche Anerkennung der Verantwortung durch die zuständigen Behörden von dieser Welt gegangen… Mögen ihre Seelen Frieden finden – trotzalledem…R.I.P.

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PRESSEMITTEILUNG DER INITIATIVE IN GEDENKEN AN OURY JALLOH: PRESSEKONFERENZ, am 23.10.2018

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PRESSEMITTEILUNG DER INITIATIVE IN GEDENKEN AN OURY JALLOH  10.09.2018

Einladung zur Pressekonferenz

zum Stand der Ermittlungen im Fall Oury Jalloh in Anwesenheit von Vertretern der Unabhängigen Internationalen Untersuchungskommission

Dienstag, 23. Oktober 2018 / 10 Uhr                                                                                HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE                                                      Greifswalder Straße 4 | 10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

Hiermit laden wir die Vertreter der interessierten Presse und Zivilgesellschaft herzlich zur Teilnahme an unserer Pressekonferenz über die aktuellen Entwicklungen und die Aufklärungsarbeit der Unabhängigen Untersuchungskommission im Fall von Oury Jalloh ein…                        Einladung zur Pressekonferenz, als pdf 

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BLACK BERLIN BIENNALE positioniert sich zu Oury Jalloh

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Berlin, den 2. September 2018

Im Rahmen der diesjährigen Black Berlin Biennale wird am Montagmorgen um 9:00 Uhr ein großes Transparent an der Giebelseite des Hauses in der Manteuffelstraße Ecke Oranienstraße (U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof | Berlin) angebracht werden:Die Black Berlin Biennale for Contemporary Art and Discourse wurde 2012 vom Black Media Kunst,-Kultur,- und Wissens-Kollektiv AFROTAK TV cyberNomads (Adetoun und Michael Küppers-Adebisi) mit dem Fokus auf groß-formatige Inter-ventionen in den zunehmend    gentrifizierten Stadtraum ins Leben gerufen und wird dieses Jahr zum dritten Male realisiert. Dieses Jahr werden 3 Großtransparente in den Stadtteilen Mitte, Kreuzberg und NeuKölln realisiert…  

Die Eröffnungsveranstaltung mit Präsentation eines fassadengroßen afrofuturistischen Transparentes am Berliner Kunsthaus KuLe (Kunst & Leben | Auguststraße 10 | Berlin Mitte) fand bereits am 29. August 2018 statt. (http://kunsthauskule.de/Black-Berlin-Biennale-for-Contemporary-Art-and-Discourse).

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Redebeitrag der Initiative zur Urteilsverkündung im NSU-Prozess

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Urteilsverkündung im NSU-Prozess: Keine Aufklärung bedeutet kein Ende des Schreckens

Redebeitrag als pdf

Viele Beobachter*innen des NSU-Prozesses beziehen sich heute auf die Prozessdauer im Münchner Gerichtsverfahren von 5 Jahren und 2 Monaten. Manche beziehen sich auch auf die Dauer des gesamten Ermittlungsverfahrens seit der so genannten „Selbstenttarnung“ des NSU vor mehr als 6 Jahren und 8 Monaten in Eisenach-Stregda. Nachweislich begonnen haben die Gewaltkarrieren des – wider besseres Wissen – auf lediglich ein „Kern-Trio“ begrenzten NSU allerdings bereits vor über 20 Jahren.

Briefbomben und Bombenattrappen gegen Behörden und Einrichtungen der Stadt Jena in den Jahren 1996/97 blieben trotz einschlägiger Erkenntnisse und Beweismitteln wie Fingerabdrücken und DNA-Spuren rechtsstaatlich ungeahndet. Diese Angriffe waren offensichtlich bereits staatlich betreut, gefördert und von rechtsstaatlicher Verfolgung freigestellt. Weiterlesen

Gründung der Internationalen Unabhängigen Untersuchungskommission im Fall Oury Jalloh

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Am vergangenen Wochenende (27./28.1.2018) hat sich die Internationale Unabhängige Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh gegründet und ihre Arbeit aufgenommen.

Pressemitteilung zur Gründung der Internationalen Unabhängigen Komission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh

Gründungserklärung

der Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod des Oury Jalloh

(Independent International Commission on the Death of Oury Jalloh)

Vor 13 Jahren verbrannte der aus Sierra Leone stammende Oury Jalloh in dem Polizeirevier Dessau. Zur Aufklärung der Umstände seines Todes hat sich am 27./ 28. Januar 2018 in Berlin eine Internationale Unabhängige Kommission in Berlin zusammengefunden. Weiterlesen