Antwortschreiben auf die Zurückweisung der Strafanzeige wegen Mord von Thomas Ndindah

Werter Herr Dr. Krauß,

vielen Dank für Ihr Antwortschreiben bezüglich meiner Strafanzeige wegen Totschlag oder Mord gegen unbekannte Polizeibeamte im Todesfall Oury Jalloh mit dem AZ ARP 308/13-5.

Bezüglich Ihrer darin hergeleiteten Argumentationskette auf der Grundlage der Urteilbegründung der 1. Großen Strafgerichtskammer am Landgericht Magdeburg habe ich mir erlaubt, Ihnen ein persönliches Antwortschreiben entgegen zu halten (Werter Herr Dr Krauss.pdf), welches Sie zuzüglich der in diesem Schreiben als Anlage aufgezählten Dokumente im Anhang dieser Mail finden.

Mir ist bewußt, dass meine Antwort kein vorgesehenes Rechtsmittel mit Suspensiv- oder Devolutiveffekt bezüglich Ihrer Entscheidung sein kann, die Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau zu
verweisen, würde Sie aber trotzdem bitten wollen, die darin entworfene alternative Betrachtungsweise der Sachlage im Sinne einer Gegenvorstellung zur Kenntnis zu nehmen.

Mit rechtsstaatlichen Grüßen
Thomas Ndindah

Gesamtes Schreiben an den Generalbundesanwalt vom 24. Februar 2014:
Werter Herr Dr Krauss

Antwortschreiben der Generalbundesanwaltschaft vom 11. Februar 2014:
Generalbundesanwaltschaft-Antwortschreiben zu Strafanzeige-11.11.2013

Ursprüngliche Anzeige vom 11. November 2013:
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2 Gedanken zu „Antwortschreiben auf die Zurückweisung der Strafanzeige wegen Mord von Thomas Ndindah

  1. liebe initiative,
    danke für eure arbeit, euren mut, eure ausdauer.
    was kann jetzt mensch am besten tun? welche stellen gilt es anzuschreiben, zu nerven oder zu sensibilisieren? was braucht ihr jetzt am meisten?

    • hi sole,
      danke für die blumen ; )
      anschreiben mit protestivem charakter könnten an den gba in karlsruhe, anschreiben mit petitivem charakter an die justizministerien von bund und sachsen-anhalt sowie mit aufforderung zur investigativen arbeit an persönliche medienkontakte gerichtet werden.
      darüber hinaus lokale und regionale info- und soliveranstaltungen, da noch weitere toxikologische und pathomorphologische gutachten erforderlich sein werden und aktivisten der ini immer wieder repressiver gesinnungsjustiz ausgesetzt sind.
      wir werden ihnen zeigen und beweisen müssen, dass wir die wahrheit auch gegen ihre institutionalisierte vertuschung auf allen ebenen ans licht bringen werden…mehr nicht ; ).

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