PM der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau zu neuen Ermittlungen

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau vom 03.04.2014 als PDF:
Pressemitteilung

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2 Gedanken zu „PM der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau zu neuen Ermittlungen

  1. Hier hat man nun ein Problem, zum einen gibt es das Brandgutachten, demzufolge Brandbeschleuniger zum Einsatz gekommen sein muss, zum anderen einen Sachverständigen laut dem keiner im Brandschutt nachgewiesen werden konnte.
    Der Unterschied ob kein Brandbeschleuniger oder gleich mehrere Liter davon verwendet wurden ist riesig, wenn man den ersten Punkt fallen lässt muss man sich vorstellen das in der Zelle in Dessau etwas passiert ist, was physikalisch eigentlich nicht möglich sein sollte.
    Auf der anderen Seite müsste man davon ausgehen das die LKA-Gutachten vom Brandschutt keine Aussagekraft haben.
    Es gab schon mal einen Fall auf den die folgenden Kriterien zutreffen :

    -eine schwarze Person afrikanischer Herkunft ist verbrannt
    -der Grad der Verbrennungen lässt auf Brandbeschleuniger schliessen
    -es konnte aber kein Brandbeschleuniger nachgewiesen werden
    -Polizei ist involviert
    -es gibt fragwürdige Asservate

    Und das ist der Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in Lübeck 1996. Eines der Opfer, Sylvio Amoussou, rannte im Gegensatz zu den anderen Bewohnern zielstrebig in den Eingangsbereich, dort wurde dann seine Leiche gefunden, gleichmässig beidseitig stark verbrannt, was nicht zum Auffindort passte, und mit einem 2m langen Metalldraht lose umwickelt.
    In Dessau tauchte das Feuerzeug verspätet auf der Asservatenliste auf. In Lübeck hingegen verschwand etwas von der Liste. Hier war die Frage wie die Täter denn in das Gebäude hätten kommen können, und unter den Asservaten fehlte dann das Türschloss.
    In Dessau wurde Matratzenschaum eingeschickt, unvollständig verbrannt, kein Brandbeschleuniger. In Lübeck verschwand auch eine Spanplatte die vom angenommenen Brandherd stammte, dafür wurden dann angrenzende Holzteile untersucht, auch hier war kein Brandbeschleuniger zu finden.
    In Dessau verbrannte Oury Jalloh in Gewahrsam der Polizei. In Lübeck hatte eine Freundin des verstorbenen Sylvio Amoussou als V-Frau einen Menschenhändler und einen Koksdealer geliefert. Sie wurde danach mishandelt und bedroht, ihr V-Frau-Führer vernahm dann den Sanitäter dessen Aussage den Bewohner Safwan Eid belastete.
    Da es in diesen Fällen Indizien dafür gibt das die Asservate manipuliert wurden
    ist es fraglich inwieweit eine Untersuchung eben dieser Beweiskraft haben kann. Entweder sind an den Tatorten Wunder geschehen, oder die jeweiligen Sachverständigen haben keinen Brandschutt vom Tatort erhalten, sondern eben etwas anderes, aus gleichem oder ähnlichen Material, was die eigentlichen Asservate ersetzt hat.

  2. Die Staatsanwaltschaft hat bereits unter Beweis gestellt, dass sie der Korruption mindestens der Polizei Dessau willig die Stange hält.
    Was zählt ein Gutachten, das von Lügnern und Prozessbetrügern bezahlt wird?!
    In meinen Augen nichts!

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