Pressekonferenz am 23. Oktober 2018 in Berlin (Video-Trailer)

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lädt alle interessierten Pressevertreter*innen, Aktivist*innen, Organisationen und Initiativen

am
23. Oktober 2018 um 10:00 Uhr
PRESSEKONFERENZ

im
Haus der Demokratie und Menschenrechte                                                         Greifswalder Straße 4
10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

in Anwesenheit der Rechtsanwältinnen der Familie sowie Vertreter*innen der Unabhängigen Internationalen Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod des Oury Jalloh ein.
Pressemitteilung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, vom 10.09.18
Der Mord-Fall Oury Jalloh hat im Laufe unserer Ermittlungen einen ganzen Serien-Komplex vorgeblich unaufklärbarer Todesfälle im Polizeirevier von Dessau /           Sachsen-Anhalt / Deutschland offengelegt:

I. Am 7. Dezember 1997 wird HANS-JÜRGEN ROSE von der Dessauer Polizei verhaftet und am frühen Morgen des Folgetages in unmittelbarer Nähe zum Polizeirevier mit schwersten inneren und äußeren Verletzungen aufgefunden. Sein Leben war nicht mehr zu retten.
TODESURSACHE: Vielfache schwerste (Körper-)Verletzungen           TODESUMSTÄNDE: U N G E K L Ä R T
Herrin im ERMITTLUNGSVERFAHREN:
Staatsanwaltschaft Dessau Polizeiliche Ermittlungsführung: Fachkommissariat 2 der Polizeidirektion Dessau (Gewalt-, Brand- und Sexualverbrechen)

II. Am 30. Oktober 2002 wird MARIO BICHTEMANN um 13:55 Uhr leblos in der Gewahrsamszelle Nr. 5 des Polizeireviers Dessau vorgefunden, nachdem er am Vorabend gegen 22:00 Uhr zum Zwecke der „Ausnüchterung“ in „Schutzhaft“ genommen worden war.
TODESURSACHE: schweres Schädel-Hirn-Trauma mit Schädelbruch Hirnblutung TODESUMSTÄNDE: U N G E K L Ä R T
Herrin im ERMITTLUNGSVERFAHREN: Staatsanwaltschaft Dessau Polizeiliche Ermittlungsführung:
Fachkommissariat 2 der Polizeidirektion Dessau (Gewalt-, Brand- und Sexualverbrechen)

III. Am 7. Januar 2005 verbrennt OURY JALLOH in der gleichen „Todeszelle Nr. 5“, in der zuvor schon Mario Bichtemann sterben musste.
Oury Jalloh war an Händen und Füßen auf eine feuerfeste Matratze gekettet, welche trotz ihrer feuerhemmenden Eigenschaften fast vollständig weggebrannt war.
Oury Jallohs Hautoberfläche war großflächig verkohlt teilweise vollständig abgebrannt. Ganze Fingerglieder waren kalziniert – also ausgebrannt und abgefallen.                      Oury Jalloh hat keine Rauchgase inhaliert – der Kohlenmonoxid-Wert seines Herzblutes war 0 (in Worten NULL) – Blausäureverbindungen wie nach Inhalation toxischer Rauchgase üblich, konnten nicht nachgewiesen werden.
Bei der Tatortuntersuchung am 7. Januar 2005 wurde kein Zündmittel – wie z.B. ein Feuerzeug – gefunden…
TODESURSACHE: U N G E K L Ä R T TODESUMSTÄNDE: U N G E K L Ä R T  Herrinnen im Ermittlungsverfahren:
StAW Dessau-Roßlau StAW Halle GenStA LSA GBA beim BGH (BGH-Revisionen 2009/10 und 2013/14 sowie Strafanzeigen 2013 und 2017) Polizeiliche Ermittlungsführung:
Polizeidirektion Stendal – heute PD Nord

Wir sehen uns am 23. Oktober 2018 in Berlin!

AUFKLÄRUNG – VERANTWORTUNG – ANERKENNUNG – ENTSCHÄDIGUNG

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