Gedenkdemonstration zum 14. Todestag von Oury Jalloh und für andere Todesopfer staatlicher und rassistischer Gewalt in Dessau | Sachsen-Anhalt | Deutschland | Europa

Die Gedenkdemonstration soll uns gemeinsam vereinen im Gedenken an die Todesopfer der mörderischen Dessauer Verhältnisse von Hans-Jürgen Rose über Alberto Adriano, Mario Bichtemann und Oury Jalloh bis hin zu Yangjie Li und im Kampf gegen staatlichen Rassismus und rassistische Gewalt.

Im Vordergrund der Demonstration stehen der Respekt für und die Anteilnahme mit den Angehörigen der Toten und den Betroffenen rassistisch institutionalisierter Diskriminierung in Deutschland, durch das expansive FRONTEX-Polizei-Europa und von kolonialer Unterdrückung weltweit ..

Wir bitten darum, Vereinnahmungsversuche jenseits dieser Themenkreise in jeglichen Wort-, Schrift- und Verhaltensmustern zu unterlassen. Nationalfahnen, Fahnen politischer Parteien oder von Gewerkschaften sowie sonstige ausschließliche Eigen- und Fremdbewerbung sind grundsätzlich unerwünscht, um den gemeinschaftlichen Charakter der Gedenkdemonstration zu wahren.

Der Berliner EA ist angefragt – die (ggf. verschiedenen) EA-Nummern werden vor Ort bekannt gegeben. Die Ordner*innen der Gedenkdemonstration werden durch gelbe Warnwesten mit einem Oury-Jalloh-Aufdruck auf dem Rücken gekennzeichnet sein.

Die Demoroute kehrt zurück zur traditionellen Route durch den Stadtpark, wodurch die direkte Passage am geplanten Abschiebeknastes Sachsen-Anhalt in Dessau zwar unterbleibt – doch kann unser Protest durch die unmittelbare Nähe zum Landgericht Dessau auch von dort aus bis zum Ort vorgetragen werden:

Demo-Route:

Hauptbahnhof – Staatsanwaltschaft – Amtsgericht – Landgericht – Abschiebeknast – Stele für Alberto Adriano (Stadtpark) – Friedensglocke | Rathaus – Polizeirevier – zurück zum Hauptbahnhof

An allen Haltepunkten können und sollen Redebeiträge von Communities, Bewegungen und solidarischen Organisationen gehalten werden. Zur Koordination bitten wir um möglichst frühzeitige Kontaktaufnahme am Lautsprecherwagen und um Beachtung einer allgemeinen Beschränkung der Redezeiten auf möglichst 3 Minuten, damit der Ablauf und v.a. der gemeinsame Abschluss der Gedenkdemonstration um 18 Uhr vor dem Hauptbahnhof eingehalten werden kann.

 

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