About initiativeouryjalloh

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh klärt über Täterschaft und Hintergründe des Mordes an Oury Jalloh auf. Sie übernimmt somit jene Aufgaben, die der sog. Rechtsstaat für sich beansprucht, aufgrund seines planvollen destruktiven Totalversagens jedoch nicht zu leisten in der Lage ist

Gedenken in Mölln am 23.11.2020 | „WIR WERDEN IMMER WIEDER DA SEIN“ (Faruk Arslan)

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Chronologische Reihenfolge der Redner:innen: Ibrahim Arslan, Faruk Arslan, Emiş Gürbüz, Vaska Zlateva, Überlebende des Attentats in Halle, Mouctar Bah, Newroz Duman, Enkelsohn von Bahide Arslan. In Gedenken Bahide Arslan, Yeliz Arslan und Ayşe Yılmaz , die vor 28 Jahren, am 23. November 1992, bei dem rassistischen Brandanschlag in Möllen ums Leben kamen, versammelten sich gestern die Familien der Opfer sowie weitere Betroffene und befreundete Initiativen aus Hanau, Lübeck, Halle und Dessau zusammen mit vielen solidarischen Menschen vor dem Haus in der Mühlenstr. 9.

„Nicht nur die rassistischen Anschläge haben Kontinuität, sondern der Umgang mit den Betroffenen und Angehörigen hat auch Kontinuität.“, erklärte Ibrahim Arslan nachdem er drei von dreitausend Briefen, die den Familien Arslan und Yılmaz von der Stadt Mölln über 27 Jahre vorenthalten wurden waren, vorgelesen hatte.

https://gedenkenmoelln1992.wordpress.com/      (@FREUNDESKREIS IM GEDENKEN AN DIE RASSISTISCHEN BRANDANSCHLÄGE VON MÖLLN 1992)

https://www.facebook.com/19FebruarHanau/       (@19FebruarHanau)

https://www.facebook.com/GedenkenMolln1992  (@GedenkenMölln1992)

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh steht in Solidarität mit den Familien Arslan und Yılmaz.

#BreakTheSilence  #KeinEinzelfall  #WeWillNeverForget  #NoJusticeNoPeace #SayTheirNames

Migrations- und Asylpolitik der Bundesregierung und der EU verstößt gegen Recht auf Gesundheit

Ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen hat am Wochenende
ein Menschenrechtstribunal in Berlin organisiert. Im Mittelpunkt stand die
Gesundheitsversorgung von Migrant*innen und Geflüchteten in Deutschland
und der EU. Im Folgenden finden Sie die Pressemitteilung, die wir versendet haben.

Livestreamvideos = youtube-Kanal: > Link

Fotos auf Flickr-Kanal, unter:            > Link

Aus der Pressemitteilung vom Menschenrechtstribunal in Berlin, 26.10.20

Die gegenwärtige Migrations- und Asylpolitik der Bundesrepublik Deutschland und der EU verletzt das Recht auf Gesundheit und physische und psychische Integrität von Migrantinnen und Geflüchteten schwerwiegend. Das ist das Ergebnis des Menschenrechtstribunals, das ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen am Wochenende in Berlin veranstaltet hat. Die Berichte von Geflüchteten und ihren Unterstützerinnen zeichnen ein erschreckendes Bild der deutschen und europäischen Migrationspolitik,“ resümiert die Jurorin Sarah Lincoln. „Viele Geflüchtete sind krank und brauchen besonderen Schutz. Stattdessen werden sie wie Menschen zweiter Klasse behandelt, ohne Privatsphäre, ohne Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung, ohne Verfahrensrechte“ ..

Komplette Pressemitteilung als pdf > Link de & > Link engl.

Ausstellung thematisiert rassistische Gewalt

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Mario Pfeifer mit „Negotiating the Law – Das Recht verhandeln“                             vom  29. Oktober 20 bis 10. Januar 21                                                                                    im Edith-Russ-Haus > Katharinenstr. 23 / 26121 Oldenburg

Oldenburg. Mit „Negotiating the Law – Das Recht verhandeln“ greift
der Videokünstler und Filmemacher Mario Pfeifer das aktuell viel
diskutierte Thema rassistischer Gewalt auf. Das Edith-Russ-Haus für
Medienkunst zeigt die Ausstellung vom 29. Oktober 2020 bis zum 10.
Januar 2021.(..)*

Der konzeptionelle Ausgangspunkt der Ausstellung „Das Recht
verhandeln“ ist die neue Arbeit Pfeifers „Zelle 5 – 800°
Celsius“. Sie beruht auf der künstlerischen Aufarbeitung von
forensischen Materialien im zutiefst verstörenden Fall von Oury Jalloh,
eines Sierra-Leoners, der in Deutschland Asyl gesucht hatte und 2005 in
der Gewahrsamszelle 5 des Polizeireviers Dessau-Roßlau verbrannte ..

Presseinformation – Edith Russ Haus: 27.10.20      > Link / pdf

Nord-West-Zeitung, vom 30.10.20: “Mit rassistischer Gewalt im Alltag konfrontiert” (Video-Kunst) > Link zum Artikel Aktivist*innen in die Kunsthallen – Mario Pfeifer zum Fall Oury Jalloh Deutschlandfunk Kultur mp3 vom 03.11.20 > Link Audio  ..  Continue reading

Rechte und Rassistische Strukturen in Staat und Gesellschaft bekämpfen!

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Demo – 7.11.20 – 14:00 Uhr – Platz der Luftbrücke / Berlin – Masken und Abstand!

Auch in Neukölln terrorisieren Nazis Migrant*innen und Linke – bis heute gibt es dazu keinen unabhängigen Untersuchungsausschuss, was Betroffene seit Jahrzehnten fordern!
Das NSU-Urteil vor zwei Jahren ist Kein Schlussstrich! Deutschland ist kein Land der Einzeltäter und der Einzeltaten!

Wir fordern Respekt für die Betroffenen und Konsequenzen für die Täter*innen. Kampf dem rassistischen Normalzustand! Zeigt eure Solidarität mit den Angehörigen der Opfer und den Betroffenen von rassistischer und rechter Gewalt auf der Straße, seid laut und widerständig!

Kein Vergeben, kein Vergessen

– No Justice, No Peace!

Links > Weitere Infos Aufruf pdf  & Flyer  & Facebook-Event

Das Problem heißt Rassismus!

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Gegen die autoritäre Formierung, gegen rechte Netzwerke in Polizei und
Behörden!  Entnazifizierung Jetzt! W) Auf die Straße gegen Polizeigewalt und rechte Strukturen! Gemeinsam den Rassismus in Staat und Gesellschaft bekämpfen. | de.indymedia.org

Das Wuppertaler „Bündnis gegen Polizeigewalt und rechte Strukturen“
nimmt unter anderem die aktuellen Fälle in NRW und mehrere Gerichtsverfahren gegen Aktivist*innen in Wuppertal zum Anlass auf die Straße zu gehen und ruft für den 27.10. zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt und rechte Strukturen auf. Wir rufen dazu auf sich an der Demonstration zu beteiligen. Los geht es um 17:30 Uhr am Wuppertaler Landgericht. Vor der Polizeiwache am Hofkamp ist eine Zwischenkundgebung geplant, die Demo endet am Hauptbahnhof.

Aufruf vom „Bündnis gegen Polizeigewalt und rechte Strukturen“                         Link > pdf
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Solidarität mit Christian D.: Opfer von Polizeigewalt vor AG Fürstenfeldbruck am 21.10.

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Aufruf von culture of deportation, Justizwatch & Bayerischer Flüchtlingsrat 20.10.2020

Am 21. Oktober 2020 muss sich Christian D. vor Gericht gegen den Vorwurf des tätlichen Angriffs und der Körperverletzung von Polizeibeamtinnen verteidigen. Dabei war er es, der von den gleichen Beamtinnen angegriffen wurde, die am 5. September 2019 gerufen wurden, um ihn unter Zwang in eine andere Unterkunft zu bringen.

Kommt zum Gericht und zeigt Solidarität mit Christian D: Am 21. Oktober 2020 um 11 Uhr im Amtsgericht Fürstenfeldbruck, Stadelbergerstraße 5, 82256 Fürstenfeldbruck.  – ANMERKUNG: Aufgrund der Situation mit COVID 19 können wir nicht vorhersehen, wie viele Personen den Gerichtssaal betreten dürfen.

Am 5. September 2019 liegt der westafrikanische Asylsuchende Christian D. auf dem Bett seines Zimmers einer Asylbewerberunterkunft in Fürstenfeldbruck bei München. Er soll an diesem Tag in eine andere Unterkunft umziehen. Seine Sachen sind ordentlich gepackt und stehen in der Ecke des Zimmers. Da er selbst aufgrund einer Operation keine schweren Lasten tragen darf, wartet er auf einen Bekannten, der ihm beim Transport helfen soll. Doch die Unterkunftsleitung unterstellt D., er widersetze sich der Anordnung die Unterkunft zu verlassen und bestellt die Polizei, um den Auszug von Christian D. unter Zwang durchzuführen zu lassen .. Continue reading

Gedenkveranstaltung für Amed Ahmad – Von Kleve, Hanau bis Dessau – gemeinsam gedenken, solidarisch kämpfen

Am Dienstag den 13.10.20 findet die Gedenkveranstaltung für Amed Ahmad zum zweiten Jahrestag seiner Beerdigung statt. Unter dem Motto: “Von Kleve, Hanau bis Dessau – gemeinsam gedenken, solidarisch kämpfen” wollen wir gemeinsam an Amed Ahmad gedenken, an ihn erinnern und trauern. Amed wurde nur 26 Jahre alt, er verstarb am 29.09.2018 an den Folgen eines bislang ungeklärten Zellenbrandes.
Wir fordern Aufklärung, Gerechtigkeit und Veränderungen!
Amed Ahmad war kein Einzelfall. Wir gedenken daher auch allen anderen Opfern in Gewahrsam sowie rechter, rassistischer, patriarchaler und antisemitischer Gewalt.
Wir freuen uns sehr, dass die Familie und die Freund:innen an dem Tag durch diese noch unvollständige Liste von Initiativen solidarisch unterstützt werden:
NSU Watch NRW, Initiative DU 26. August 1984, Keupstraße ist überall – Her yer Keup Caddesi, Tribunal ‘NSU-Komplex-auflösen’, Bündnis Tag der Solidarität Dortmund, KARAWANE Wuppertal,  Initiative 19.Februar, Death in Custody, Migrantifa NRW, NAVEND – Zentrum für Kurdische Studien e.V. .. und weitere lokale Gruppen aus Bonn und Köln.
Wir nehmen die Entwicklung der Corona-Pandemie sehr ernst. In Absprache mit der Stadt Bonn werden wir die Veranstaltung an dem Tag dennoch verantwortungsbewusst unter Einhaltung eines Hygienekonzepts durchführen. Denkt daher bitte an euren MNS und an den Abstand von 1,5 Metern und achtet aufeinander.  Link > Facebook-Event

Black Germans Say It’s Time to Look Inward

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The Black Lives Matter movement saw shows of solidarity around the world this summer. In Germany, some feel there is a reluctance to acknowledge more local problems.

Published Oct. 4, 2020  by New York Times: Is It 'Natural'? Consumers, and Lawyers, Want to Know - Peel Back The Label  Link > engl.

“Weiße Deutsche können nicht immer wieder auftauchen, wenn jemand in Amerika stirbt”, sagte Diana Arce, 38, Organisatorin von Black Lives Matter Berlin. „Sie sagen Black Lives Matter, aber sie weigern sich immer noch, wirklich vollständig zu untersuchen, was mit Oury Jalloh passiert ist. Hier gibt es bereits eine Geschichte der Gewalt. Es hat immer eine Geschichte von Gewalt gegeben. “ At least 15,000 people gathered to protest racism in Berlin on June 6. But people who work on anti-racism initiatives said the crowds seemed more eager to show solidarity with the United States than to self-reflect.

Credit…Mustafah Abdulaziz/National Geographic Society’s Emergency Fund for Journalists

Das Denkmal muss bleiben!

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Seit Samstag, 26. September 2020 steht am Oranienplatz in Berlin Kreuzberg ein Mahnmal in Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizei-gewalt. Wir wollen uns nun an den Senat und den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wenden, um zu fordern: Dieser Ort muss bleiben.Unbekannte haben diesen Ort installiert, nachdem wir, die Initiative “Wo ist unser Denkmal?” auf das Fehlen eines solchen Gedenkortes aufmerksam gemacht hatte. So wurde aus der geplanten performativen Gedenkfeier am vergangenen Samstag überraschend eine Einweihungsfeier dieses neuen Mahnmals. Für die anwesenden Initiativen und Einzelpersonen – von denen viele selbst Opfer rassistischer Gewalt geworden waren, auch von Seiten der Polizei, und von denen einige selbst geliebte Menschen verloren haben – war es nicht wichtig, wer das Mahnmal und die Gedenktafel installiert hatte. Ein solches Mahnmal hat zu lange gefehlt.
Und es muss bleiben! Wir fordern Bezirk und Stadtverwaltung dazu auf, diese wichtige Mahnung nicht einfach durch die Polizei entfernen zu lassen, sondern dafür Sorge zu tragen, dass dieser Ort langfristig erhalten und gepflegt wird.

Teile unserer Initiative #WoIstUnserDenkmal sind: Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), Death in Custody, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Welcome United Berlin-Brandenburg, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), Theater x, Aktionsbündnis Antira, Antirassitische Initiative (ARI), Migrantifa Berlin, Interventionistische Linke Berlin (IL).          Link > pdf

Kontakt:
01521 8966723   woistunserdenkmal@gmail.com               Twitter: @WDenkmal                                        Instagram: wo_ist_unser_denkmal