About initiativeouryjalloh

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh klärt über Täterschaft und Hintergründe des Mordes an Oury Jalloh auf. Sie übernimmt somit jene Aufgaben, die der sog. Rechtsstaat für sich beansprucht, aufgrund seines planvollen destruktiven Totalversagens jedoch nicht zu leisten in der Lage ist

Mariama Djombo Diallo, verstorben am 23.07.2012

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.. full picture > Link  Pressemitteilung zum Tod von Mariama, vom 24.07.2012 > Link

Aufruf Anti-koloniale Attacke!

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Wir werden vom 28. Juli bis zum 1. August in Hamburg imperialistische Institutionen, Infrastruktur und Symbole angreifen und blockieren.

Wir,  die Anti-koloniale Attacke, sind ein Bündnis migrantischer und Schwarzer Menschen, die imperialistische Institutionen, in Solidarität mit unseren Geschwistern in unseren Heimatländern, angreifen und blockieren.

Im letzten Jahr wurde unter #BlackLivesMatter, #SayTheirNames und #Migrantifa unser Protest und unsere Wut gegen Rassismus und Polizeigewalt massenhaft auf die Straße getragen. Nun rufen wir  dazu auf, einen Schritt weiter zu gehen. Wir werden vom 28. Juli bis zum 1. August in Hamburg imperialistische Institutionen, Infrastruktur und Symbole angreifen und blockieren ..

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Wir erinnern an die neun Opfer des Nazi-Attentats in München vom 22.07.2016

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Am 22. Juli 2021 jährt sich zum fünften Mal das Nazi-Massaker im
Olympia Einkaufs Zentrum (OEZ) München 2016. Dieses gehört neben dem
Nazi-Anschlag auf dem Oktoberfest 1980 mit 12 Ermordeten, den mindestens
neun NSU-Nazi-Morden und den neun Nazi Morden 2020 in Hanau zu den
größten Nazi-Mordaktionen nach 1945 in Deutschland.

Plakat-Druckvorlage Pdf > Link

Lange hatten sich Staatsanwaltschaft und Innenministerium Bayern
geweigert, diese Morde als das zu bezeichnen, was sie waren:
Nazi-Morde. Sie sprachen von einem Amoklauf eines psychisch Kranken.
Selbst auf dem Denkmal hieß es lange Zeit: _„In Erinnerung an alle
Opfer des Amoklaufs vom 22.7.2016.“ _Es bedurfte der massiven
Intervention von Opferfamilien und deren Anwältin, um vier Jahre nach
den Morden durchzusetzen, dass auch in der Inschrift endlich
wahrheitsgemäß steht: „In Erinnerung an alle Opfer des rassistischen
Attentats vom 22.7.2016“.

Wir haben dazu unser Flugblatt Nr. 59 geschrieben: „Wir erinnern an
die neun Opfer des Nazi-Attentats in München vom 22.07.2016“. Darin
geht es vor allem um vertuschte Fakten und Zusammenhänge des neunfachen
Nazi-Mords in München 2016 .. weitere Infos > Link

Zum Todestag von Ferhat Mayouf: Laut, wütend und offensiv gegen Knäste!

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Am 23.07.20 wurde Ferhat Mayouf durch den Knast Moabit ermordet. Seine Zelle brannte, er schrie mehrere Minuten um Hilfe, doch die Schließer*innen öffneten die Zellentür nicht. Ferhat kam aus Algerien, war 36 Jahre alt und Person of Color. Die Justiz spricht von Suizid – aber wir wissen, das war Mord! .. weitere Infos > Link

https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2021/07/23.7.21-1a.jpg

Audio / Radiobeitrag: Ihr hört ein Interview mit jemand von den Criminals For Freedom zur Demonstration in Gedenken an Ferhat Mayouf, dessen gewaltsamer Tod in der JVA Moabit sich am 23. Juli jährt. > Audio-Link

Mahnwache in Wien gedenkt Opfer von Polizeigewalt in Tschechien

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Wien 27.06.21 Stanislav Tomás starb nach einem schockierenden Fall von Polizeigewalt in Teplice, Tschechien: Ein Polizist hatte sechs Minuten lang mit dem Knie auf dessen Genick gedrückt. Ein breites Bündnis aus Organisationen und Aktivist*innen nahm an der Mahnwache gegen Polizeigewalt am Sonntag 27.06.2021 am Platz der Menschenrechte in Wien teil.

In die Öffentlichkeit kam der Fall durch das Video einer Augenzeugin, das den Übergriff in voller Länge zeigt. Der Fall wird aufgrund eindeutiger Parallelen bereits mit jenem von George Floyd verglichen. Auch dieses mal ist ein Mensch aus einer marginalisierten Gruppe betroffen, denn Stanlislav Tomá war ein Roma. Die folgenden Organisationen riefen solidarisch gemeinsam zu dieser Mahnwache auf, bei der dem Opfer von Polizeigewalt gedacht und ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt wurde: Black Voices Volksbegehren, Jüdische österreichische Hoschüler:innen, Grünen und Alternativen Student_innen (GRAS), Initiative Minderheiten, KSV-LiLi Kommunistischer Student_innenverband, KZ-Verband Wien, Lovara-Roma Österreich, Newo Ziro, ÖH Uni Wien, Romano Centro, Romano Svato, Roma Service, Volkshilfe Österreich, Verband Sozialistischer Student*innen (VSStÖ), Voice of Diversity, Zentrum Exil, … (es schließen sich laufend Organisationen an). Die Hochschüler*nnenschaft Österreichischer Roma und Romja (HÖR) war Organisator der Mahnwache. Sladjana Mirković, Präsidentin der HÖR findet klare Worte für den Vorfall: „Der Mann starb nachdem ein Polizist sechs Minuten lang auf seinem Genick kniete. Der Fall erinnert sehr an jenen von George Floyd in Amerika. Es geschehen aber immer wieder Fälle von Polizeigewalt, die keine Folgen nach sich ziehen – besonders wenn es um Romnja und Roma geht. Um darauf aufmerksam zu machen, halten wir eine Mahnwache ab, bei der wir dem Verstorbenen gedenken.”

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Polizeiangriff auf SSK-Ehrenfeld > Kundgebung gegen Polizeigewalt

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Freitag, 02. Juli 2021 ab 18 Uhr

Venloer Straße 354 vor der Polizeiwache Köln-Ehrenfeld

Vorsicht!_Triggerwarnung

In der Nacht von Samstag, den 5. Juni auf Sonntag überfiel die
Kölner Polizei den SSK-Ehrenfeld, zerrte einen Bewohner und Kollegen, der
auch Vereinsmitglied ist, vom Grundstück des SSK und brachte ihn
gewaltsam zu Boden. Bevor sie ihn fesselten, misshandelten sie ihn, traten und schlugen ihn und brachen ihm dabei den einen Arm auf Höhe des Ellbogens
und verletzten die Hand des anderen Arms. Daraufhin verfrachteten
sie ihn in ein Polizeifahrzeug, fuhren davon, um kurze Zeit später
wieder anzuhalten. In einer völlig unbelebten Gasse in Ehrenfeld wartete
ein weiteres Polizeifahrzeug auf sie, und es folgten weitere
Misshandlungen im Polizeiwagen. Polizisten rammten mehrfach dem auf dem Rücksitz
sitzenden, entführten SSK-Mitglied die Rückenlehne des Beifahrersitzes
auf seinen Oberkörper und quetschten ihn so mit seinem gebrochenen Arm
immer wieder ein.

Daraufhin fuhren die Gewalttäter in Polizeiuniform das Opfer ins
Zentralgewahrsam im Präsidium Köln-Kalk, wo er zwangsweise nackt
ausgezogen wurde. In eine Zelle gesperrt wurde er stundenlangem
Psychoterror ausgesetzt. Um 6.20 Uhr am Morgen wurde er schließlich
auf die Straße gesetzt mit geschwollenen, gebrochenen Armen, Hämatomen
und Prellungen am ganzen Körper – misshandelt, verprügelt, verletzt,
beleidigt und gedemütigt ..

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In Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt

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Silvio-Meier-Preis für die Initiative “Wo ist unser Denkmal?”

Seit Samstag, dem 26. September 2020, steht auf dem Oranienplatz in
Berlin Kreuzberg das Mahnmal
“In Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt”
Unbekannte haben das Denkmal aufgestellt und damit einen besonderen Ort
der Erinnerung und des Gedenkens geschaffen.

An dem Mahnmal werden die Namen der Menschen angebracht, die in dem
jeweiligen Monat innerhalb der letzten 30 Jahre durch rassistische
Gewalt ums Leben kamen. Sie starben durch direkte körperliche Gewalt,
wie Polizeigewalt, sonstige staatliche Gewalt oder wurden in den Tod
getrieben. Sie starben durch Folgen des institutionellen Rassismus, wie
z.B. auch unterlassene Hilfeleistung oder aus Angst vor der Abschiebung.
Die Namen oder Daten der Toten sind die derzeit bekannten- es werden
tatsächlich wesentlich mehr Menschen in diesem rassistischen System
zugrunde gegangen sein.

Diverse Veranstaltungen fanden bisher am Gedenkort statt.
Aktivist:innen, Betroffene und Angehörige haben ihn angenommen, ihn
angeeignet – ihn auch zu ihrem Ort gemacht. Menschen kommen, um Blumen
nieder zulegen, um zu gedenken, sie zünden Kerzen an, sie halten inne.
Das Mahnmal ist zu einem Ort des antirassistischen Widerstands geworden,
ein Ort der sowohl Trauer als auch Kämpfe verbindet.

.. weitere Bilder (Umbruch Bildarchiv) > Link

Dieser Gedenkort ist deutschlandweit einmalig !
Und da er ohne Genehmigung aufgestellt worden war, forderte die
Initiative “Wo ist unser Denkmal” den Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg
schon im September umgehend auf, diesen Ort als Gedenk – Ort zu
akzeptieren und in Ruhe zu lassen.

Das ist unser Mahnmal. Und wir fordern, dass es bleibt.


Der Ort für das Denkmal, der Oranienplatz, ist gut gewählt:
Im Herbst des Jahres 2012 war der Oranienplatz das Ziel der für ihre
Rechte demonstrierenden Geflüchteten, die nach einem vier Wochen
dauernden und 600 Kilometer langem Protest-Marsch aus Würzburg kommend
Berlin erreichten. Hier schlugen sie ihre Zelte auf und erklärten den
Platz für besetzt und blieben eineinhalb Jahre lang.
Mit solidarischer Unterstützung vieler politischer Gruppen konnten sie
vom O-Platz aus ihre weiteren Aktionen planen und durchführen:
Hungerstreik am Brandenburger Tor, Besetzung der Nigerianischen
Botschaft, sogenannte Revolutionäre Bustouren zu anderen Städten,
viele Demonstrationen und Kundgebungen.
Durch die Initiative einiger Lokal-Politiker:innen mit entsprechender
Begleitung durch die Presse wurden die Besetzer:innen nach eineinhalb
Jahren bewusst getäuscht, belogen und gespalten, so dass dann eine
Räumung mit Polizeigewalt möglich wurde.
Wenige Geflüchtete erkletterten Bäume und hielten bis zu 22 Tage lang
einen Hungerstreik durch – andere besetzten die leerstehende
Gerhard-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße, die dann auch wieder
gewaltvoll geräumt wurde.

Am 23. Juni verlieh der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg der Initiative
“Wo ist unser Denkmal?” den Silvio-Meier-Preis. Nun ist zu hoffen, dass
der Standort gesichert ist und das Denkmal in seiner Existenz die
Stabilität bekommt, wodurch es nicht mehr oder nicht mehr so schnell
abgeräumt werden kann.
Es hängt vor allem von uns ab, jegliches Ver-rücken des Mahnmals zu
verhindern.

Und es hängt von uns ab, dafür zu sorgen und zu fordern, dass die
Verleihung des Silvio-Meier-Preises nicht nur ein symbolischer Akt für
Kreuzberger Lokal-Politiker:innen bleibt, sondern dass rassistische
Kontrollen auf Straßen und Plätzen, willkürliche Festnahmen,
polizeiliche Gewalt, Diskriminierungen und Schikanen durch
Mitarbeiter:innen der Behörden umgehend der Vergangenheit angehören
und die Täter:innen für ihre Taten verurteilt werden.

ES HÄNGT VON UNS ALLEN AB !


.. über: Antirassistische Initiative Berlin

. weitere Bilder (Umbruch Bildarchiv) > Link

Brutaler Mord durch Polizei in Tschechien

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Tod eines Roma Mannes nach brutalem Polizeieinsatz in Tschechien.

Wo bleibt der Aufschrei in der Gesellschaft?

Kommt Alle am Freitag den 25.06.2021 ab 11 Uhr auf den Wilhelmplatz in Berlin vor die tschechische Botschaft und steht mit uns für die Rechte von Rom*nja gegen Polizeigewalt.

Am Samstag, den 19. Juni 2021 starb der Rom Stanislav Tomá, in Teplice, Tschechien, nach einem brutalen Polizeieinsatz durch drei Polizisten auf offener Straße.

Einer der Beamten kniete über sechs Minuten lang auf seinem Hals, bis der zuvor in Todesangst schreiende Mann, schließlich vor den Augen mehrerer Passant*innen und laufender Kamera leblos liegen blieb.

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma zum Mord
	an Rom in Tschechien > Link

.. weitere Infos: DW > Link





Roma Lives Matter - Kampagne gegen Antiziganismus

BLACK LIVES STILL MATTER!

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Für viele bleibt Black Lives Matter eine einmalige Sensation des
letzten Jahres. Doch wir alle wissen, Schwarze Menschen kämpfen schon
seit Jahrzehnten für ihre Anerkennung und ihre Rechte, in Deutschland
und überall auf der Welt. Unter dem Motto „All Black Lives Matter“
lässt Black Lives Matter Berlin seit 2016 jährlich verschiedene
Schwarze Stimmen zu Wort kommen, verschafft ihnen Gehör und vernetzt
sie miteinander. Die intersektionale Anerkennung Schwarzer Vielfalt,
sowie die daraus resultierenden politischen Forderungen stehen dabei im
Vordergrund unserer Arbeit. So auch in diesem Jahr! BLACK LIVES STILL
MATTER! Wir bleiben laut und gehen für unsere Rechte auf die Straße!

Die Demo beginnt 15:30 Uhr auf dem Pariser Platz beim Brandenburger Tor
und endet spätestens 22 Uhr auf dem Spreewaldplatz. Mit Stopps am
Pariser Platz (Brandenburger Tor), am Zietenplatz (M*Straße), am
Oranienplatz und am Spreewaldplatz in Kreuzberg, wollen wir den
Protestmarsch durch insgesamt vier Kundgebungsorte kennzeichnen.

15:30 Uhr: Pariser Platz (Brandenburger Tor)

ca. 17 Uhr: Zietenplatz (M*Straße)

ca. 19 Uhr: Oranienplatz

ca. 20:30 Uhr: Spreewaldplatz

An jedem Standort entlang des Protestmarschs wird es unterschiedliche
Reden und Performances geben. Auch wenn ihr also nicht von Anfang bis
Ende dabei sein könnt, kommt sobald wie möglich dazu!

Es wird unter anderem Redebeiträge zu den Themen „Schwarze Geschichte
in Deutschland“, „Klimagerechtigkeit”, „Schwarzsein im
Gesundheitswesen”, „Black Sex Workers‘ Rights“, „Black Trans
Lives“, „Schwarze Geflüchtete“ und „Black Art“ geben.

Außerdem werden uns verschiedenste Künstlerinnen und DJanes
begleiten!

— Mehr Infos, Themen und Künstler*innen folgen bald!! —

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