About initiativeouryjalloh

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh klärt über Täterschaft und Hintergründe des Mordes an Oury Jalloh auf. Sie übernimmt somit jene Aufgaben, die der sog. Rechtsstaat für sich beansprucht, aufgrund seines planvollen destruktiven Totalversagens jedoch nicht zu leisten in der Lage ist

Three Doors – Forensic Architecture, Initiative 19. Februar Hanau, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Featured

Ausstellung: 03.06.2022 — 11.09.2022

  • Frankfurter Kunstverein
    Steinernes Haus am Römerberg
    Markt 44
    D-60311 Frankfurt am Main Anfahrt:
  • Öffnungszeiten:Di-So: 11 – 19 Uhr
    Do: 11 – 21 Uhr
    Montags geschlossen

Bericht zur Eröffnung, von Initiative 19.Februar Hanau – 3.6.22: “THREE DOORS”, siehe Link & Bericht der Frankfurter Rundschau -3.6.22: “Der Fall Oury Jalloh – brisante Rauchspuren” siehe Link “Die Wahrheit ist in diesem Raum” ND -23.6.22 siehe Link

Picture enlargded / Bild vergrößert > LINK
…dieses Video wurde gefördert vom Kunstverein Frankfurt

In der Ausstellung Three Doors werden drei neue Arbeiten von Forensic Architecture/Forensis präsentiert, die rassistisch motivierte Vorfälle in Deutschland untersuchen. In jedem der drei Fälle wird eine Tür zu einem Sinnbild für die anhaltende und alarmierende Verwicklung staatlicher Behörden in rassistische Gewalt.

Die forensischen Untersuchungen des rassistischen Terroranschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau, bei dem Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu ermordet wurden, werden zur Geschichte zweier Türen: des verschlossenen Notausgangs der Arena Bar in Hanau-Kesselstadt, wo sechs der Opfer starben, und der Eingangstür des Hauses des Täters, zu deren polizeilicher Überwachung in der Tatnacht viele kritische Fragen offen sind.

Eine weitere Untersuchung befasst sich mit einer dritten Tür der Polizeizelle, in der Oury Jalloh, ein junger Asylsuchender aus Sierra Leone, 2005 in Dessau verbrannte. Die Fallstudie prüft die seit langem bestehende Annahme von Ourys Freunden und seiner Familie, dass sein Tod nicht selbstverschuldet war, sondern dass es sich um eine Tötung in Polizeigewahrsam handelt.

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Pressemitteilung: Polizei Mannheim ermordet 47-jährigen

Featured

Am 2. Mai 2022 hat die Polizei Mannheim im Zuge eines Polizeieinsatzes einen Menschen ermordet.

Ein Arzt des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim (ZI) rief die Polizei, da ein 47-jähriger ZI-Patient Hilfe benötige. Bei der “Fixierung” in der Mannheimer Innenstadt wendete die Polizei brutale, maßlose Gewalt an. Zahlreiche, von Passant:innen aufgenommenen Videos zeigen das grausame Vorgehen der Beamt:innen. Der Betroffene ist kurz darauf kollabiert und gestorben. Nach der Berliner*in Maria B., dem Hamburger William Tonou-Mbobda und dem Bremer Mohamed Idrissi müssen wir um eine weitere psychisch erkrankte Person trauern. Ersten Einschätzungen zu Folge sind etwa drei Viertel der im Einsatz ermordeten Personen in Deutschland psychisch erkrankt oder standen unter Drogeneinfluss. Polizei und sonstige sog. Sicherheitskräfte werden die psycho-sozialen Probleme dieser Gesellschaft nicht lösen! Diese Polizei ist offenkundig nicht dazu qualifiziert, mit Menschen in Krisen umzugehen! Diese Polizei ist keine Sicherheit! Unsere Gedanken sind bei dem Betroffenen und den Menschen, die ihm nahestanden. Wir sind schockiert und wütend und verurteilen das

#Polizeiproblem in Deutschland. Wir fordern, dass die Angehörigen des Ermordeten sofort materielle und seelische Unterstützung bekommen. Wir fordern, dass die Verantwortlichen öffentlich angeklagt und nicht durch Korpsgeist gedeckt werden. Wir fordern ein Ende des Mordens.

Tribunal ‘NSU-Komplex-auflösen’ Anerkennen. Aufklären. Verändern

· 

Unter dem Motto “Anerkennen. Aufklären. Verändern!” findet vom 3. bis zum 5. Juni 2022 das vierte Tribunal „NSU-Komplex auflösen!” am Staatstheater Nürnberg statt. Wir klagen die Kontinuität von Rassismus in Bayern an! Wir klagen um die Ermordeten im NSU-Komplex und um alle Opfer rechter Gewalt!

Wir fordern:

▪ Anerkennung der Perspektiven der Betroffenen!

▪ Aufklärung und Konsequenzen – Kein Schlussstrich!

▪ Kein nächstes Opfer! Durchbrechen wir die Kontinuität rechten Terrors!

Machen wir die Gesellschaft der Vielen und Kämpfe um Selbstbehauptung und Erinnerung gemeinsam unübersehbar!

Tanımak. Aydınlatmak. Değiştirmek!

‘Tanımak. Aydınlatmak. Değiştirmek!’ başlığı altında 3 – 5 Haziran 2022 arasında dördüncü ‘NSU Kompleksi Çözülsün’ Tribünali Staatstheater Nürnberg’de düzenlenecek. Bavyera’da ırkçılığın sürekliliğini yargılayacağız! NSU kompleksi tarafından katledilenlerin ve sağcı şiddetin kurbanı olan herkesi anacağız ve hakkını arayacağız!

Taleplerimiz net:

▪ Mağdur edilenlerin perspektifinin tanınması!

▪ Irkçı terörün tümüyle aydınlığa ve sonuçlara kavuşturulması – Üstü örtülemeyecek!

▪ Yeni mağdur istemiyoruz! Sağcı terörün süreklilik zincirini kıralım!

Gelin birlikte çoğulcu toplumun, eşitlik ve hatırlatma mücadelelerin görülmemesini imkansız kılalım.

Acknowledge. Elucidate. Change!

Under the motto “Recognize. Elucidate. Change!” the fourth Tribunal “Unraveling the NSU Complex” will take place at the Nuremberg State Theater from June 3 to 5, 2022. We indict the continuity of racism in Bavaria! We lament those murdered in the NSU complex and all victims of right-wing violence!

We demand:

▪ Recognition of the perspectives of those affected!

▪ Elucidation and consequences – This is not over!

▪ No next victim! Let’s break the continuity of right-wing terror!

Let us together make the open society of the many and the struggles for self-assertion and remembrance unmissable!

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KUNDGEBUNG ZUM 10. JAHRESTAG DES MORDES AN BURAK BEKTAŞ

Featured

Sonntag | 10. April | 14 Uhr
Gedenkort Burak Bektaş | BERLIN – Rudower Str. / Möwenweg

Vor 10 Jahren – am 5. April 2012 – wurde der 22-jährige Burak Bektaş
auf offener Straße in Neukölln von einem Unbekannten erschossen und
zwei seiner Freunde lebensgefährlich verletzt. Bis heute gibt es keine
Ermittlungsergebnisse. Der Tathergang erinnert an die Morde des NSU.
Solange das Gegenteil nicht bewiesen wird, gehen wir von Rassismus als
Tatmotiv aus. Am 10. Jahrestag des Todes stehen wir erneut zusammen, um
zu erinnern und um anzuklagen: Findet seinen Mörder!

Diese Anklage ist durch den Gedenkort öffentlich sichtbar geworden. Er
erinnert an den Mord an Burak und all die andern nicht aufgeklärten
Taten. Der Gedenkort ist aber auch ein Zeichen der Solidaritä t und des
gemeinsamen Kampfes der Angehörigen, der Freunde und allen, die
zusammen für eine Gesellschaft ohne Rassismus, für eine andere,
bessere Welt kämpfen. Die baulichen Arbeiten am Gedenkort konnten wir
aufgrund zahlreicher Spenden zum 10. Jahrestag beenden. Wir danken allen
Unterstützer*innen.

10 YILLIK DAYANIŞMA
10 YILDIR AYDINLATMAMA

BURAK BEKTAŞ’IN ÖLDÜRÜLMESININ 10. YIL DÖNÜMÜ MITINGI

10 Nisan Pazar | 14:00
Burak Bektaş anma yeri | Rudower Caddesi / Möwenweg

10 yıl önce – 5 Nisan 2012’de – 22 yaşındaki Burak Bektaş
Neukölln’de sokakta kimliği belirsiz bir kişi tarafından vurularak
öldürüldü ve iki arkadaşı ağır yaralandı. Şu ana kadar
soruşturma sonucu yok. Olayın seyri NSU cinayetlerini andırıyor.
Bunun tersi kanıtlanmadığı sürece, suçun nedeni olarak
ırkçılığı varsayıyoruz. Ölümünün 10. yıl dönümünde Burak
Bektaş’ı anmak ve bu cinayeti dava etmek için yeniden bir aradayız:
Katilini bulun!

Bu suçlama, anma yeri aracılığıyla kamuoyuna görünür hale geldi.
Burak’ın öldürülmesini ve diğer faili meçhul suçları
hatırlatıyor. Ancak anma yeri aynı zamanda akrabalarının,
dostlarının ve ırkçılığın olmadığı bir toplum için, daha
farklı, daha iyi bir dünya için birlikte mücadele eden herkesin
dayanışmasının ve ortak mücadelesinin bir göstergesidir. 10. yıl
dönümü için yapılan sayısız bağış sayesinde, anma yerinde
inşaat çalışmalarını tamamlayabildik. Tüm destekçilere
teşekkür ederiz.

AUFRUF FÜR SOLIDARITÄT UND GLEICHBEHANDLUNG ALLER GEFLÜCHTETEN DES UKRAINE-KRIEGES

Featured

Hamburg, den 9. März 2022

Der Krieg in der Ukraine hat Millionen von Menschen zur Flucht aus den Kriegsgebieten gezwungen und viele weitere sind derzeit entweder noch nicht in der Lage, den kriegerischen Kampfhandlungen zu entfliehen oder befinden sich noch auf der Flucht (..)

more / mehr Info: engl / de

(..) Die Black Community Coalition for Justice & Self-Defence verurteilt die Ungleichbehandlung von Menschen, die alle gleichermaßen vom Krieg in der Ukraine betroffen sind und fordert den bedingungslosen und gleichwertigen Schutz von allen Geflüchteten aus dem Ukraine-Krieg unabhängig von deren Nationalität oder Aufenthaltsstatus in der Ukraine zum Zeitpunkt des Kriegsbeginns am 24. Februar 2022. Eine Klassifizierung von Kriegsflüchtenden mit Abwertung des Schutzanspruches von Menschen bzw. Menschengruppen ist weder akzeptabel, noch mit den universellen Menschenrechten vereinbar (..)

FEMINISTISCHER ANTIKOLONIALER WIDERSTAND WELTWEIT!WIR ERINNERN, WIR WIDERSTEHEN, WIR EXISTIEREN!

Kommt zur Kundgebung am 1. März: um 17 Uhr
wo: Friedensdenkmal (Birkenstraße / Bremer Straße / Berlin)
Anlässlich des 103. Jahrestages des antikolonialen Aufstandes des koreanischen Volkes gegen das japanische Kolonialregime am 1. März 1919 wollen wir an die feministischen Widerstandskämpfe gegen den Kolonialismus weltweit erinnern.

de:

Zum Auftakt des Internationalen Tages des Feministischen Widerstands 2022 (8. März) bitten wir unsere Genoss_innen in allen betroffenen Communities in Berlin, von den feministischen Kämpfen und antikolonialen Widerständen von Frauen* (cis&trans)/non-binary/intersex/agender Menschen in euren Communities zu erzählen – in Vergangenheit und Gegenwart!
Wir wollen uns eure Geschichten anhören, voneinander lernen und gemeinsam gedenken. Unsere Kämpfe, Träume, Existenzen und Befreiungen sind miteinander verbunden! Unsere Position aus Deutschland muss gewalttätige Formen des Geschichtsrevisionismus herausfordern!
Wir erinnern uns an die Vergangenheit und stellen die Kontinuitäten der Viktimisierung von Menschen in Frage, die aufgrund imperialistisch-ethnonationalistischer Ideologien aufgrund von Rasse, Religion oder Geschlecht als minderwertig behandelt werden. Gemeinsam werden wir dem Patriarchat, dem Kolonialismus, dem Imperialismus, dem Rassismus, dem Sexismus, dem Queer-/Transantagonismus, dem Behindertenfeindlichkeit, dem Kastendenken, dem Klassismus und dem Krieg ein Ende setzen!
Erinnern heißt kämpfen – gegen koloniale Unterdrückung und gegen die fortgesetzten Versuche, die Geschichte zu beschönigen und uns zum Schweigen zu bringen!
Wir werden uns an der Friedensstatue treffen, einem Denkmal für den antikolonialen und feministischen Widerstand gegen sexualisierte Gewalt. Es ist ein Denkmal nicht nur für den Kampf der “Trostfrauen”, sondern auch für die vielen feministischen antikolonialen und fortgesetzten Kämpfe gegen sexualisierte Gewalt, Femizid und deren Verschweigen weltweit.
Aufgrund des Drucks der japanischen Regierung und der rechten Zivilgesellschaft auf die lokalen Behörden, die Statue zu entfernen, zog das Bezirksamt Mitte die Sondergenehmigung zurück. Daher ist die Statue derzeit von der Entfernung bedroht. Das dürfen wir nicht zulassen!
Die Friedensstatue muss bleiben, damit die kolonialistische sexuelle Gewalt nicht zu Gunsten der Täter ausradiert wird!
Kommen Sie vorbei, unterstützen Sie uns, teilen Sie diesen Beitrag.

engl:

Come to the rally on 1st March:
FEMINIST ANTI-COLONIAL RESISTANCE WORLDWIDE!
WE REMEMBER, WE RESIST, WE EXIST!
When: March 1st, 2022, at 5 pm
Where: Statue of Peace (Birkenstraße / Bremer Straße / Berlin)
On the occasion of the 103rd anniversary of the anti-colonial uprising of the Korean people against the Japanese colonial regime on March 1st, 1919, we want to commemorate feminist resistance struggles against colonialism worldwide.

As part of the kick-off of the International Day of Feminist Resistance 2022 (March 8th) we ask our comrades in all affected communities in Berlin to speak of your communities’ feminist struggles and anti-colonial resistances of women* (cis&trans)/non-binary/intersex/agender people – past and present!
We want to listen to your stories, learn from one another, and commemorate together. Our struggles, dreams, existences, and liberation are connected! Our position from Germany must challenge violent forms of historical revisionism!
We remember the past and challenge the continuities of victimization of people who, due to imperialist-ethnonationalist ideologies, are treated as inferior on grounds of race, religion, or gender. Together we will put an end to patriarchy, colonialism, imperialism, racism, sexism, queer/transantagonism, ableism, casteism, classism, and war!
Remembering means fighting – against colonial oppression and against continued attempts to whitewash history and to silence us!
We will meet at the Statue of Peace, a monument to anti-colonial and feminist resistance to sexualized violence. It is a monument not only to the “comfort women” struggle but to the many feminist anti-colonial and continuing struggles against sexualized violence, femicide, and the silencing thereof worldwide.
But due to pressure from the Japanese government and civil society right-wingers on local authorities to remove the statue, the Mitte District Office withdrew the special permit. Hence, the statue is currently under threat of removal. We cannot allow this to happen!
The Statue of Peace must stay so that colonialist sexual violence will not be erased in favor of the perpetrators!
Come by, support us, share this post.

Hanau ist überall!

Featured

An folgenden Orten finden am und um den 19. Februar 2022 Kundgebungen, Demos und Gedenkveranstaltungen statt. Diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert. Wenn ihr noch weitere Veranstaltungen plant oder Infos ergänzen wollt, meldet sie uns gerne via info (at) 19feb-hanau.org ! .. weitere Infos: https://19feb-hanau.org/hanauistueberall2022/

AUDIOFILES:

Für die Gedenkkundgebungen in euren Städten haben wir Audio-Files zusammengestellt, die hier runtergeladen und auf den lokalen Veranstaltungen abgespielt werden können.

AUDIO-REDEBEITRÄGE >als mp3 aus HANAU

16. GEDENKMARSCH ZU EHREN DER AFRIKANISCHEN / SCHWARZEN HELD*INNEN UND OPFER DER MAAFA

[Versklavung, Kolonialismus, Neokolonialismus, Nazismus & Rassismus]

DATUM: Sa. 26.02.2022, 11 Uhr
ORT: Wilhelmstraße 92, 10117 Berlin
(DEUTSCH see ENGLISH below)

Zum 16. Mal in Folge ruft das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB), vertreten durch die African / Black Community (ABC), zum jährlichen Gedenkmarsch zu Ehren der afrikanischen / Schwarzen Held*Innen und Opfer der Maafa auf. Der Begriff „Maafa“ stammt aus dem Kiswaheli und bedeutet „Die Große Zerstörung“ in Afrika, sprich: Versklavung, Kolonialismus und Genozide, Neokolonialismus und Ökozide, Nazismus und Rassismus.

Der Gedenkmarsch beginnt dort mit Kranzniederlegung und Redebeiträgen, wie jedes Jahr. Auf Einladung des Deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck begann die ominöse „Berliner Afrika-Konferenz“ am 15. November 1884 in Berlin (Reichskanzlerpalais, Wilhelmstraße 77) und endete dort am 26.Februar 1885. Berlin als Hauptstadt Deutschlands wurde daher bewusst als Standort des Gedenkmarsches gewählt, wegen ihrer kolonialgeschichtlichen Verantwortlichkeiten, aber auch wegen ihrer Verwicklung in den aktuellen Miseren Afrikas:
#AfrikaIsBleeding: Burkina Faso, Kamerun, Kongo, Elfenbeinküste, Eritrea, Äthiopien, Guinea-Conakry, Guinea-Bissau, Libyen, Mali, Namibia, Nigeria, Somalia, Südafrika, Sudan, Tunesien, Uganda, Simbabwe, um einige zu nennen.
Abschlusskundgebung am Humboldt-Forum.

Das Motto des diesjährigen Gedenkmarsches lautet „United We Rise!“ (zu Deutsch: „Gemeinsam Erheben Wir Uns!“, dementsprechend unser Hashtag „#UnitedWeRise“.

Der Gedenkmarsch findet definitiv als Präsenzveranstaltung statt. Corona-bedingt haben wir das geplante Begleitprogramm bereits gecancelt. Alle Corona-bedingten Schutz- und Hygienevorschriften werden vor Ort eingehalten!

Wir rufen alle Menschen, insbesondere afrikanische / Schwarze / „BIPoC“-Communities, dazu auf, an dem Gedenkmarsch teilzunehmen, dafür zu mobilisieren, unsere Anliegen zu unterstützen, Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, um zumindest die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen zur Aufarbeitung des deutschen kolonialen Erbes rasch umzusetzen (s. unten).

Auch in diesem Jahr marschieren wir, um unsere heldenhaften Widerstandskämpfer*innen gegen die Maafa sowie die Opfer der Maafa zu ehren und zu würdigen. Mit Nachdruck formulieren wir unsere jahrzehntelange Forderung: die Einrichtung eines zentralen Denkmals in Berlin als Erinnerungs- und Lernort zum Kolonialismus und Neokolonialismus. Wir protestieren ebenso gegen Koloniale Kontinuitäten, gegen den Rassismus auf allen Ebenen aber auch gegen die rassistische und tödliche Migrationspolitik Europas gegenüber Afrika.

Wir gehen wieder auf die Straße, um einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu spannen:
534 Jahre nach Beginn der Maafa in Afrika. 500 Jahre nach Beginn der Transatlantischen Versklavung. 137 Jahre nach Besiegelung der Transformation von Versklavung in Kolonialisierung Afrikas (Berliner Afrika-Konferenz). 117 Jahre nach den unbeschreiblich grauhaften Genoziden der Deutschen an den Herero und Nama im heutigen Namibia. 77 Jahre nach der Zwangsrekrutierung und Zwangsbewirtschaftung Afrikas im Zweiten Weltkrieg und der Internierung und Ermordung von Schwarzen in KZ’s in Deutschland – ausgetrickst, ausgegrenzt, ausgebeutet, missbraucht und getötet, undokumentiert und vergessen. 60 Jahre nach der Ermordung von Patrice Lumumba im Kongo. Mehr als 45 Jahre nach dem Soweto-Massaker im Apartheidsüdafrika. 92 Jahre nach der historischen antikolonialen und antirassistischen Aba-Frauenrevolte (auch als „Frauenkrieg“ genannt) im Südosten des heutigen Nigerias. 57 Jahre nach der Ermordung von Malcolm X (USA) und 54 Jahre nach der Ermordung von Martin Luther King (USA). 31 Jahre nach dem Mord an Amadeu Antonio in Eberswalde. 21 Jahre nach der Hinrichtung des Umweltaktivisten Ken Saro-Wiwa (Nigeria) und acht seiner Mitstreiter. 17 Jahre nach der Ermordung von Oury Jalloh in Dessau. 13 Jahre nach der Ermordung von Marwa El-Sherbini in Dresden. 11 Jahre nach dem Mord an Christy Schwundeck im Job Center Frankfurt am Main. Acht Jahre nach Lampedusa. Drei Jahre nach der Ermordung von Marielle Franco in Rio de Janeiro, Rita Awour Ojungé in Hohenleipisch und des Psychiatriepatienten William Tonou-Mbobda in Hamburg-Eppendorf. Mehr als eineinhalb Jahre nach der Ermordung von George Floyd in Minneapolis (USA). Um einiges zu nennen

„Während wir marschieren, werden die Gebeine unserer Vorfahren und die Artefakte, die unsere Kulturen und kulturellen Reichtümer bewahrt haben, immer noch in deutschen / europäischen Museen ausgestellt. Wir fordern die Rückführung von allem, was von Deutschland aus Afrika gestohlen wurde“ betonte folgerichtig jahrzehntelang der Initiator des Komitees für ein afrikanischen Denkmals in Berlin (KADIB), Prof. Kapet de Bana† (RIP), der stets an das Recht auf Erinnerung und die Pflicht zur Erinnerung mahnte.

Die beteiligten Verbände, Organisationen und Initiativen fordern seit langem, auch in diesem Jahr, nicht nur die Errichtung eines zentralen Denkmals als Erinnerungs- und Lernort zum Kolonialismus und Neokolonialismus, sondern darüber hinaus: die umfassende Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte und ihrer Kontinuitäten sowie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit institutionellem und strukturellem Rassismus, wie es auch in der Agenda 2025 der Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (BKMO) steht. Ebenso, wie die UN-Dekade für die Menschen mit afrikanischen Vorfahren (2015-2024) fordert.

Das Thema „Koloniales Erbe“ bleibt hierzulande aktuell, rassismuskritisch brisant, außenpolitisch und vor allem für die Betroffenen in Afrika und anderen kolonisierten Gebieten des sog. Globalen Südens existentiell wichtig. Insofern nehmen wir erfreulicherweise zunächst einmal zur Kenntnis, dass Teile unserer Forderungen in den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aufgenommen wurden:

„Um die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte voranzutreiben, unterstützen wir auch die Digitalisierung und Provenienzforschung des kolonial belasteten Sammlungsgutes und dessen Zugänglichmachung auf Plattformen. Im Dialog mit den Herkunftsgesellschaften streben wir Rückgaben und eine vertiefte ressortübergreifende internationale Kooperation an. Wir unterstützen insbesondere die Rückgabe von Objekten aus kolonialem Kontext. Außerdem entwickeln wir ein Konzept für einen Lern- und Erinnerungsort Kolonialismus.“
[Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, S. 125, Kapitel VI, Abschnitt „Koloniales Erbe“]

Wir begrüßen ausserdem die Ankündigung der Bundesregierung über die längst fällige Rückführung geraubter („heiliger“) sog. Benin-Artefakte nach Nigeria. Auch wenn diese Entwicklungen nur als ein Anfang betrachtet werden müssen, erkennen wir sie an als ein unverkennbares Etappenergebnis unserer unermüdlichen und unnachgiebigen jahrzehntlangen antikolonialen / antirassistischen Widerstandskämpfe in diesem Lande aber auch im Mutterland Afrika. Dennoch lagern viele unserer spirituellen Artefakte, Schätze und Statuen afrikanischer Glaubenssysteme und Kunstwerke wie die Ngonso-Skulptur, die den Ursprung des Nso-Volkes aus Kamerun darstellt, noch immer in Kellern in Berlin und anderswo in Deutschland.

Unser Endziel bleibt unmissverständlich weiterhin dennoch die vollständige und bedingungslose Dekolonialisierung aller neokolonialen und imperialen Machtkonstrukte bzw. Machtsystematiken im Mutterland Afrika.

Wir fordern die Bundesregierung zur raschen inklusiven Umsetzung der o. g. Vereinbarung im Koalitionsvertrag auf. Denn: Wir fürchten aus mehr als 500 Jahren Erfahrung doch, dass solche Ankündigungen wie die der neuen Bundesregierung am Ende nur Lippenbekenntnisse bleiben. Wir brauchen aber keine Beruhigungspillen! Die neue Bundesregierung muss ernsthafte Taten erkennbar folgen lassen – Alles über uns ohne uns ist gegen uns!

KONTAKT:
Tel: 0152 159 286 58
Mail: abcberlin19@gmail.com

Träger ist das „Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin“ (KADiB), vertreten durch das Netzwerk „African / Black Community“ (ABC). Die unten aufgeführten Organisationen bzw. Verbände gelten hier als Unterstützer bzw. Mitveranstalter:

1) African / Black Community Networks
2) Afrikanischer Dachverband Norddeutschland – ADV-Nord
3) Afrika-Rat – Dachverband afrikanischer -Vereine und Initiativen Berlin Brandenburg
4) Africavenir International
5) Afropolitan Berlin
6) AFROTAK TV cyberNomads
7) Arbeitskreis Panafrikanismus München
😎 Afrikabund Hamburg
9) Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag BER
10) Berlin Global Village e.V.
11) Berlin Postkolonial
12) Black Nation Germany
13) Bündnis „Decolonize Berlin“
14) Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“
15) EOTO
16) Global Afrikan Congress
17) Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
18) Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund)
19) Pan-African Women Liberation & Empowerment Organisation – PAWLO Germany
20) PEACE Germany
21) The VOICE Refugee Forum Germany
22) Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland
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ENGLISH

16th MEMORIAL MARCH IN COMMEMORATION OF AFRICAN / BLACK HEROES / HEROINES AND VICTIMS OF THE MAAFA
[Enslavement, Colonialism, Neocolonialism, Nazism & Racism]

DATE: Sa. 26.02.2022, 11 Uhr
LOCATION: Wilhelm-Straße 92, 10117 Berlin

For the 16th consecutive year, the “Committee for an African Monument in Berlin” (KADIB), represented by the “African / Black Community” (ABC), invites the general public to join us for our annual Memorial March in commemoration of the African / Black (S)heroes / Heroines and victims of the Maafa. “Maafa” (Kiswaheli) means “The Great Destruction” in Africa: Enslavement, Colonialism and Genocides, Neo-Colonialism and Ecocides, Nazism and Racism.

As every year, the Memorial March begins here with wreath-laying ceremony and speeches. At the invitation of German Chancellor Otto von Bismarck, the infamous “Berlin Africa Conference” began on 15 November, 1884 in Berlin (Reichskanzlerpalais, Wilhelm-Strasse 77) and ended there on 26 February, 1885. Berlin, as the capital of Germany, was therefore purposely chosen as the location for the Memorial March, because of its colonial legacies, but also because of its involvement in Africa’s current plights.
#AfrikaIsBleeding: Burkina Faso, Cameroon, Congo, Côte d’Ivoire, Eritrea, Ethiopia, Guinea-Conakry, Guinea-Bissau, Libya, Mali, Namibia, Nigeria, Somalia, South Africa, Sudan, Tunisia, Uganda, Zimbabwe, to name but a few.
The Memorial March ends with a rally at the Humboldt Forum.

The motto of this year’s Memorial March is “United We Rise! “, and thus, our hashtag “#UnitedWeRise“.

The Memorial March will definitely take place as an outdoor physical activity. Due to the Corona pandemic, all planned supporting events have already been cancelled. All Corona-related safety and hygiene regulations will be observed during the Memorial March!
We would be very pleased if you could announce and report on this historically important event (pre-event and post-event reporting). You are of course also cordially invited to the Memorial March. In addition, we are available for interviews as well as for general information on the Memorial March.

We call on the general public, especially the African / Black / “BIPoC” communities, to participate in the Memorial March, to mobilise for it, to support our cause and demands as well as to intensify pressure on the German Federal Government to at least expeditiously implement measures agreed upon in the coalition contract of the new German Federal Government dealing on Germany’s colonial legacy (see below).

Also this year, we are marching to honour and pay tribute to our heroic Freedom Fighters who fought against the Maafa as well as the victims of the Maafa. We emphatically declare our decades-old demand: the erection of a central monument in Berlin to serve as a place for commemoration and extracurricular learning about colonialism and neo-colonialism. We are also marching to protest against colonial continuities, against all facets and levels of racism, but also against Europe’s racist and deadly migration policy towards Africa.

We are taking to the streets once again to draw lines between the past and the present:
534 years after the dawn of the Maafa in Africa. 500 years after the launch of the Transatlantic Enslavement. 137 years after sealing the transformation from enslavement into colonisation of Africa (Berlin Conference). 117 years after the inexplicably gruesome genocides of the Germans against the peoples of Herero and Nama in present today Namibia. 77 years after the forced recruitment of African soldiers and the menace of economic exploitation of the continent for World War II and the detention and murder of Blacks in Concentration Camps in Germany – suckered, racially segregated, exploited, abused and killed, undocumented and forgotten. 60 years after the murder of Patrice Lumumba in the Congo. More than 45 years after the Soweto Massacre in apartheid South Africa. 92 years after the historic anti-colonial and anti-racist Aba Women’s Revolt (also known as “Women’s War”) in South East of present-day Nigeria. 57 years after the murder of Malcolm X (USA) and 54 years after the assassination of Martin Luther King (USA). 31 years after the murder of Amadeu Antonio in Eberswalde (Germany). 21 years after the murder of environmental activist Ken Saro-Wiwa (Nigeria) and eight other Ogoni activists. 17 years after the murder of Oury Jalloh in Dessau (Germany). 13 years after the murder of Marwa El-Sherbini in Dresden (Germany). 11 years after the murder of Christy Schwundeck at the Job Centre in Frankfurt-am-Main. Eight years after Lampedusa (Mediterranean / Italy). Three years after the murder of Marielle Franco in Rio de Janeiro (Brazil), Rita Awour Ojungé in Hohenleipisch (Germany) and the psychiatric patient William Tonou-Mbobda in Hamburg-Eppendorf (Germany). More than one and a half years after the murder of George Floyd in Minneapolis (USA). Just to name but a few!

The initiator of the Committee for an African Monument in Berlin (KADIB), Prof. Kapet de Bana† (RIP), had constantly reiterated:
“While we march, remains of our Ancestors and artefacts that have preserved our cultures and cultural treasures are still been displayed in German / European museums. We demand the repatriation of everything stolen by Germany from Africa.” Prof. Kapet de Bana also persistently reminded the world of the right and duty to remember.

The campaigning organisations and initiatives have long demanded (also this year) not only the erection of a central Monument as a place for commemoration and extracurricular learning about colonialism and neo-colonialism, they are also demanding a comprehensive reappraisal of German colonial history and continuities as well as an earnest approach of confronting institutional and structural racism, as also stated in the Agenda 2025 of the Federal Conference of Migrant Organisations (BKMO) and as declared by UN’s International Decade for People of African Descent (2015-2024).

Colonial legacy remains topical in Germany, critical in its relation to racism, explosive in terms of foreign policy and, above all, existentially important for those affected in Africa and other colonised regions of the so-called Global South. Therefore, we are pleased to note that parts of our demands have been included in the coalition contract of the new German Federal Government, which states:

“In order to advance the reappraisal of German colonial legacy, we also support the digitisation and Provenance Research of colonially strained collections and make them accessible on platforms. In dialogue with the societies of origin, we strive for restitution and deeper interdepartmental international cooperation. In particular, we support the return of objects from a colonial context. We are also developing a concept for a place for commemoration and extracurricular learning about colonialism.”
[Coalition Contract between the Social Democratic Party (SPD), the Green Party and the Free Democratic Party (FDP), p. 125, Chapter VI, section “Colonial Legacy”]

We also welcome the announcement by the German Federal Government about the long-overdue return of looted (“sacred”) so-called Benin artefacts to Nigeria. These developments must be seen as “only a beginning” and we recognise them as partial victory which is a product of our vigorous and relentless decade-long anti-colonial / anti-racist resistance struggles in this country but also in Motherland Africa at large. Nevertheless, many of our sacred artefacts, treasures, statues and works of art that exhibit African traditional religious and belief systems, such as the Ngonso sculpture representing the origin and culture of the Nso People (Cameroon), are still stashed away in basements in Berlin and elsewhere in Germany.

Nevertheless, our ultimate goal remains unequivocal, which is the complete and unconditional decolonisation of all neo-colonial and imperial power constructs and systems in Motherland Africa.

We call on the German Federal Government to at least swiftly and inclusively implement the above-mentioned agreement in the coalition contract. Going by more than 500 years of experience, we presume that such announcements like those of the new German Federal Government could at the end remain only lip service. But we do not need any tranquilizers! These announcements by the new German Federal Government must be followed up with earnest and visible actions – Everything about us without us is against us!

CONTACT:
Tel: 0152 159 286 58 / Mail: abcberlin19@gmail.com / Facebook, YouTube, Twitter & Instagram

Organiser: “Committee for an African Monument in Berlin” (KADiB), represented by the network “African / Black Community” (ABC). The following organisations and initiatives are considered here as co-organizers / supporters:

1) African / Black Community Networks
2) Afrikanischer Dachverband Norddeutschland – ADV-Nord
3) Afrika-Rat – Dachverband afrikanischer -Vereine und Initiativen Berlin Brandenburg
4) Africavenir International
5) Afropolitan Berlin
6) AFROTAK TV cyberNomads
7) Arbeitskreis Panafrikanismus München
😎 Afrikabund Hamburg
9) Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag BER
10) Berlin Global Village e.V.
11) Berlin Postkolonial
12) Black Nation Germany
13) Bündnis „Decolonize Berlin“
14) Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“
15) EOTO
16) Global Afrikan Congress
17) Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
18) Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund)
19) Pan-African Women Liberation & Empowerment Organisation – PAWLO Germany
20) PEACE Germany
21) The VOICE Refugee Forum Germany
22) Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland 

DEMO ZUM 2 JÄHRIGEN GEDENKEN AN DIE GETÖTETEN VON HANAU IN KÖLN AM 19/02/22

Zwei Jahre sind bereits nach dem rassistischen Anschlag in Hanau vergangen, bei dem neun unserer Geschwister aus dem Leben gerissen wurden. Zwei Jahre in denen der Staat und seine Organe, mitsamt den Cops und Gerichten, immer wieder gezeigt haben, dass sie kein Interesse an der Aufklärung des Anschlags und seinen Hintergründen haben.

Zwei Jahre in denen der Staat die Hinterbliebenen und Überlebenden dauerhaft im Stich gelassen hat. Zwei Jahre in denen rechter Hetze und Faschos, auch in Medien und Sicherheitsbehörden, wieder Raum gelassen wurde. Zwei Jahre die bereits jetzt wieder zu vielen Migrant*Innen das Leben gekostet haben, weil sie in Polizeigewahrsam ums Leben gekommen sind.

Kommt deshalb am 19.02.22 nach Köln, um gemeinsam unseren getöteten Geschwistern in Hanau zu Gedenken und unserer Wut über die deutschen Zustände auf die Straßen zu bringen. Wir rufen alle solidarischen, fortschrittlichen und vor allem migrantischen Menschen dazu auf da zu sein – seien wir laut, wütend und solidarisch!