Zum 30. Todestag von Silvio Meier

DER MORD AN SILVIO MEIER (Antifafaschistisches Blatt-Info) > Link

Mord an Ferhat Mayouf – neuste Entwicklungen

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Strafanzeige gegen Mitarbeiter des Knastes Moabit gestellt 

Am 23.07.2020 verstarb der 36 jährige Ferhat Mayouf an einer Rauchvergiftung im Knast Moabit. Die Justiz spricht von Suizid, aber wir und die Angehörigen wissen: das war Mord!

Nun hat Ferhat Mayoufs Bruder Strafanzeige gegen die Mitarbeiter der JVA Moabit gestellt und ist damit einen weiteren Schritt im Kampf um Aufklärung gegangen .. (weiterlesen oder Link )

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Kundgebung am Denkmal für die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt am 13.11.22 – 13:00 Uhr / Oranienplatz, 10999 Berlin

Was tun gegen Gewalt an Menschen in Krisen!

Wieso werden Menschen in seelischen Notlagen getötet?
Welche Gruppen sind von Polizeigewalt betroffen? Welches Muster lässt sich bei den Tötungen erkennen? Was sind die individuellen und strukturellen Ursachen? Wie kann gesellschaftlich besser mit Menschen in Krisen-situationen umgegangen werden?

Verschiedene Intitiativen, u.a. Death in Custody und die Antirassistische Initiative Berlin, zudem betroffene Einzel-personen haben sich bei einem ersten Treffen im Oktober 2022 zum Thema ausgetauscht. In Redebeiträgen soll aus verscheidenen Perspektiven auf diese Fragen eingegangen werden. Ziel der Kundgebung ist außerdem eine größere Vernetzung.

Aufruf zur Gedenkdemonstration am 7. Januar 2023 in Dessau

https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

Kontakt: initiative-ouryjalloh@so36.net

18 Jahre Kampf für die Aufklärung des Mordes an Oury Jalloh!

Am Samstag, dem 7. Januar 2023, ist der 18. Todestag von Oury Jalloh. Vor 18 Jahren wurde Oury rechtswidrig in Dessau in Polizeigewahrsam genommen, körperlich misshandelt, auf einer Matratze fixiert und angezündet.

18 Jahre später liegen alle Beweise auf dem Tisch: Rassistische Polizeibeamte aus Dessau haben Oury getötet und mit Hilfe von Brandbeschleunigern verbrannt! Doch die bundesdeutsche Justiz will weiter vertuschen und weigert sich nach wie vor zuzugeben, was sich nicht mehr leugnen lässt:

Oury Jalloh – Das war Mord!

Oury ist kein Einzelfall und die letzten Jahre und insbesondere die letzten Monate haben nachdrücklich gezeigt, dass Polizeibeamte keine Hemmungen haben Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer sozialen oder psychischen Situation zu erschießen, zu ersticken oder sonst wie umzubringen. Wenn der offensichtliche Mord an Oury Jalloh ohne Konsequenzen für die Täter bleibt, weil diese durch Staatsanwaltschaften, Gerichte und Politik geschützt werden, dann ist das auch in Zukunft ihr Freibrief zum Töten!

Damit die Täter nicht davonkommen ist es notwendig, dass wir den Oury Jalloh Komplex auflösen und die Angehörigen und Freund*innen der Opfer ihren Frieden finden können!

Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Trauer und unsere Wut am 7. Januar 2023 gemeinsam in Dessau auf die Straße tragen!

In Gedenken an Oury Jalloh, Hans-Jürgen Rose und Mario Bichtemann – ermordet im Polizeirevier Dessau. In Gedenken an Laye-Alama Condé, Dominique Koumadio, Halim Dener, N`deye Mariame Sarr, Dennis, Christy Schwundeck, Mikael Haile, Adel B., Hussam Fadl, Ferhat Mayouf, Ali J., Amed Ahmad, Georgios Zantiotis, Ante P., Mouhamed L. Dramè, Mutombo Mansamba und alle anderen Opfer tödlicher Polizeigewalt!

Touch One – Touch All!

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AUFRUF ZUR BUNDESWEITEN DEMONSTRATION AM 19.11.22 IN DORTMUND

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APPEAL TO NATIONWIDE DEMONSTRATION THE 19.11.22 IN DORTMUND JUSTICE 4 MOUHAMED- THERE ARE 1000 MOUHAMEDS – THEY DESERVE JUSTICE – Aufruf Link-justice4mouhamed.org

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Ausstellung Mario Pfeifer: Proof of the Unthinkable bei KOW Berlin am 5. November 2022 um 18 Uhr

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Über die Entstehung der Initiative, die aktivistische Arbeit,
persönliche Erfahrungen der Repression spricht Mouctar Bah gemeinsam
mit Bea Streicher, Expertin für Polizeigewalt und Menschenrechte und
Völkerstrafrecht bei Amnesty International in Deutschland.

KOW

Lindenstrasse 35

10969 Berlin

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THREE DOORS von Forensic Architecture/Forensis, Initiative 19. Februar Hanau, Initiative in Erinnerung an Oury Jalloh

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Ausstellung im HAUS DER KULTUREN DER WELT –

ERÖFFNUNG / VERNISSAGE: 4. November / 18:00 Uhr

Berlin / John-Foster-Dulles-Allee 10: – 4.11. – 30.12.2022

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do & Fr 16–21 Uhr Sa 12–21 Uhr So 12-19 Uhr

Di geschlossen 24., 25. & 26. Dezember geschlossen

Die Ausstellung #ThreeDoors präsentiert drei Untersuchungen, die sich jeweils mit einer Tür befassen und unterschiedliche Aspekte rassistischer Gewalt in Deutschland aufdecken. Knapp drei Jahre ist es her, dass bei einem rassistischen Terroranschlag in Hanau neun Menschen ermordet wurden. Fast 18 Jahre ist es her, dass Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt wurde. Die Familien der Opfer, Freunde und die Überlebenden kämpfen immer noch um Rechenschaft.

Türen trennen und verbinden unterschiedliche Bereiche – staatliche, öffentliche und private – sind physische Objekte, aber auch gesellschaftliche Verträge. In Hanau ist es die verschlossene Notausgangstür der Arena-Bar und die Eingangstür des Hauses des Täters. In Dessau ist es die Tür der Polizeizelle, in der Oury verbrannte.

The exhibition #ThreeDoors by Forensic Architecture/Forensis, Initiative 19. Februar Hanau and Initiative in Gedenken an Oury Jalloh was co-produced with Frankfurter Kunstverein and Haus der Kulturen der Welt, Berlin.