Repression gegen die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh …………… TOUCH ONE – TOUCH ALL

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Ab 24. Oktober 2018 findet vor dem Amtsgericht Dessau-Roßlau eine kriminalisierende Gerichtsverhandlung gegen einen Aktivisten unserer Initiative in Gedenken an Oury Jalloh statt (weitere Folgetermine wurden bereits für den 9. und 23. November 2018 festgeschrieben)…

Während die Mörder von Oury Jalloh mit höchstem juristischen Beistand geschützt werden, immer noch frei herumlaufen und teils unbehelligt weiter Polizeidienst verrichten, sieht die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau ein „besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung“ aufgrund einer kollektiv abgesprochenen und konstruierten Strafanzeige von 5 Polizeibeamten einer Einsatzhundertschaft aus Magdeburg: Sie beschuldigt Michael S. „…versucht zu haben, 5 Polizeibeamte körperlich zu misshandeln oder an der Gesundheit zu schädigen.“ Die Vorwürfe sind haltlos. Michael S. hat keinen der anzeigenden Polizeibeamten verletzt. Keine einzige seiner Handlungen vom 7. Januar 2016 vor der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau wäre auch nur im Ansatz dazu geeignet gewesen selbiges überhaupt zu „versuchen“. Das Gerichtsverfahren gegen den Aktivisten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh soll nach dem Willen des zuständigen Richters Rosenberg unter polizeilicher Besatzung des Gerichtsgebäudes stattfinden. Hierzu hat er eine entsprechende Sicherheitsverfügung per Antrag auf „Amtshilfe“ an die Magdeburger Bereitschaftspolizei gestellt .. Weiterlesen

Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh am 23. Oktober 2018

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DIE KOMMISSION

Bereits am Wochenende vom 26. -28. Januar 2018 hat sich die „Internationale Unabhängige Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh“ gegründet und mit der Analyse der zugänglichen Akten sowie eigenen Ermittlungen begonnen.

(Gründungserklärung https://www.ouryjallohcommission.com/willkommen/ DE-EN)

Die Einsetzung dieser Kommission zur Aufklärung der vorliegenden unaufgeklärten Todesfälle in der Dessauer Wolfgangstraße (Oury-Jalloh-Komplex) – Hans-Jürgen Rose (1997), Mario Bichtemann (2002) und Oury Jalloh (2005) – geht auf die langjährige Arbeit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zurück, die Schaffung staatlich unabhängiger Untersuchungsgremien in Fällen behördlicher Gewaltausübung oder Verletzungen der Sorgfalts- und Obhutspflichten des Staates wird aber sowohl national, als auch international schon seit Jahren immer wieder eingefordert. Im Fall Oury Jalloh hatten zuletzt die Experten der UN-Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung die Einrichtung einer solchen unabhängigen Kommission im Fall-Komplex Oury Jalloh vorgeschlagen bzw. angemahnt. (Report of the Working Group of Experts on People of African Descent on its mission to Germany                                     https://digitallibrary.un.org/record/1304263/files/A_HRC_36_60_Add-2-EN.pdf                  V.- B. Recommendations Nr. 76)

Zur Pressekonferenz am 23. Oktober 2018 werden Vertreter*innen der Unabhängigen Untersuchungskommission zur juristischen Begründung der Zurückweisung der Zuständigkeit des Generalbundesanwaltes bezüglich der Anzeige der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh vom 7. Dezember 2017 wegen Mordes an Oury Jalloh und weiterer unaufgeklärter Todesfälle im Dessauer Polizeirevier Stellung nehmen. Darüber hinaus werden sie über Ihre bisherige Arbeit, erste neue Erkenntnisse zu diesen bisher unaufgeklärten Todesfällen im Polizeirevier Dessau sowie die Perspektiven ihrer weiteren Arbeit vorstellen.

Die Pressekonferenz findet am

23. Oktober 2018 | 10:00 Uhr

im Haus der Demokratie und Menschenrechte

Greifswalder Straße 4 | 10405 Berlin – Prenzlauer Berg

statt.

AUFKLÄRUNG – ANERKENNUNG – VERANTWORTUNG – ENTSCHÄDIGUNG

Zur Unterstützung der Arbeit der Internationalen Unabhängigen Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod von Oury Jalloh und damit verbundenen Expertengutachten sind wir dringend auf SPENDEN aus der Zivilgesellschaft angewiesen. Wir bitten alle, die an der Aufklärung der Todesfälle im Dessauer Polizeirevier interessiert sind, unsere unabhängige Arbeit finanziell zu unterstützen: Weiterlesen

Pressekonferenz am 23. Oktober 2018 in Berlin (Video-Trailer)

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Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lädt alle interessierten Pressevertreter*innen, Aktivist*innen, Organisationen und Initiativen

am
23. Oktober 2018 um 10:00 Uhr
PRESSEKONFERENZ

im
Haus der Demokratie und Menschenrechte                                                         Greifswalder Straße 4
10405 Berlin (Prenzlauer Berg)

in Anwesenheit der Rechtsanwältinnen der Familie sowie Vertreter*innen der Unabhängigen Internationalen Kommission zur Aufklärung der Wahrheit über den Tod des Oury Jalloh ein.
Pressemitteilung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, vom 10.09.18
Der Mord-Fall Oury Jalloh hat im Laufe unserer Ermittlungen einen ganzen Serien-Komplex vorgeblich unaufklärbarer Todesfälle im Polizeirevier von Dessau /           Sachsen-Anhalt / Deutschland offengelegt:
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