Fall Oury Jalloh bei Monitor, ARD, 15.10.15, 21.45 Uhr

Aside

“Tod in der Polizeizelle – Warum starb Oury Jalloh?” in der ARD-Sendung Monitor am 15.10.2015, 21.45 Uhr

Pressekonferenz in Anwesenheit internationaler Gutachter und Experten / 27.10.2015 / Berlin

HAUS DER DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTE 
  Greifswalder Strasse 4 / 10405 Berlin – Prenzlauer Berg
   mit freundlicher Unterstützung der Liga für Menschenrechte
   und der Rosa Luxemburg Stiftung.
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Warum hat die Initiative weitere Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben?
Im November 2013, das war vor 2 Jahren, haben wir an diesem Ort das Brandgutachten des irischen Brandsachverständigen Maksim Smirnou vorgestellt. (…)  mehr – pdf
zum Video: PRESSEKONFERENZ (komplett), vom 27.Oktober 2015:
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Erklärung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh – zur Pressekonferenz:
Gutachten (engl.):
Sechs Gründe, warum Oury Jalloh nicht selbst Feuer gelegt haben kann
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                                2005 – 2015
10 Jahre Kampf für Aufklärung, Gerechtigkeit und   Entschädigung!
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betterplacekampagne
                                       

Video-Mitschnitte der Demonstration am 07.01.2015 in Dessau:

Video

Link

Cams21 (https://cams21.de/) hat die Infoveranstaltung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh vom 14.11. in Magdeburg aufgezeichnet und die Aufzeichnung veröffentlicht:

http://bambuser.com/v/5098712

Der Beitrag auf der Cams21-Seite:
http://cams21.de/infoveranstaltung-zu-oury-jalloh-i-magdeburg/

Oury Jalloh – die widersprüchlichen Wahrheiten eines Todesfalls

7. Januar 2005, Dessau, Sachsen-Anhalt. In einer Polizeizelle verbrennt ein an Händen und Füßen gefesselter Mensch bei lebendigem Leib. Selbst verschuldet, sagen die einen. Ermordet, sagen die anderen. Auch der zweite Prozess vor dem Landgericht Magdeburg bringt keine endgültige Aufklärung der Brandursache.

Auf der Anklagebank saß Andreas S., der als Dienstgruppenleiter für Oury Jallohs Sicherheit zuständig war. Am 18. Dezember 2012 verurteilt ihn die Magdeburger Strafkammer zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro wegen Fahrlässiger Tötung. Der Bundesgerichtshof bestätigt das Urteil am 4. September 2014. Damit könnte der Fall abgeschlossen sein – doch schon seit Dezember 2013 liegen neue Hinweise vor, dass Oury Jalloh den Brand nicht selbst entzünden konnte. Am 3. April 2014 erklärt die Staatsanwaltschaft Dessau, den neuen Hinweisen in einem gesonderten „Todesermittlungsverfahren zum Nachteil Oury Jalloh“ nachgehen zu wollen.

Die Autorin knüpft an die Recherche für ihr erstes Feature zum Fall Oury Jalloh an und hinterfragt die Ermittlungsergebnisse erneut. Mit der Unterstützung von Gerichtsmedizinern, Toxikologen und Kriminalbeamten geht sie Ungereimtheiten nach und bekommt Hinweise auf einen dritten Mann.

Radio-Feature von Margot Overath.

AUDIO: Feature bei dropbox herunterladen.

Auf der Website der Autorin: http://www.margotoverath.de/OuryJalloh_2.htm

Interview mit der Leipziger Initiative im Gedenken an Oury Jalloh

Oury Jalloh stammte aus Sierra Leone und lebte in Deutschland. Sein Asylantrag wurde abgelehnt und am 7. Januar 2005 wurde er angeblich alkoholisiert und unter Kokaineinfluss stehend in einer Personenkontrolle in Gewahrsam genommen. Was dann in einer Polizeizelle in Dessau genau passierte versucht die Staatsanwaltschaft bis heute noch herauszufinden. Nach Angaben der Polizei wurde Jalloh mit Hand und Fußschellen fixiert da er sich gegen die Festnahme wehrte. Angeblich soll es ihm trotz dessen Möglich gewesen sein ein Feuerzeug zu zücken und einen Brand in der Zelle auszulösen. Oury Jalloh verstarb an seinen Verbrennungen. Der Fall häuft viele Fragen auf. Warum kam trotz hörbarer Überwachung, trotz ausgelöstem Feueralarm niemand Jalloh zu Hilfe? Das INterresse der Öffentlichkeit ist groß. Zu genau diesem Fall findet am 23. Oktober eine Veranstaltung im Couny Island in Leipzig statt. Dort sollen Hintergründe zum Fall und weitere Möglichkeiten thematisiert werden. Wir haben uns mit den Organisatoren der Veranstaltung unterhalten und unter anderem über die Bezeichnung “Mord” gesprochen

Radiobeitrag hier: http://www.freie-radios.net/66296

“Das ist eine große Linie. Die arbeiten alle zusammen!”

Innenansichten von Mouctar Bah vor der Entscheidung des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe

Erreichbarkeit der Initiative

Achtung!

Seit geraumer Zeit sind verstärkt Probleme aufgetreten, die unsere Erreichbarkeit betreffen.

Lest dazu bitte folgendes PDF: Achtung Kommunikation

Aktueller Stand und Stellungnahme

Aktueller Stand der Aufklärungsarbeit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V., Stand Juni 2014

Stellungnahme der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. Kein Vertrauen in die „Aufklärungsbereitschaft“ der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau