03.05., 14 Uhr, Hermannplatz, Berlin: Asylum Rights Evolution, Demonstration

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Asylum Rights Evolution :

„Wir fordern, als Menschen respektiert zu werden!“

Am 3.5. um 14 Uhr werden wir gemeinsam vom Hermannplatz, Berlin loslaufen, um unsere Einigkeit gegen ihre Politik zu demonstrieren!

Wir fordern die Entwicklung des Asylrechts!

Seit über zwei Jahren gibt es eine neue Welle selbstorganisierter Kämpfe von Asylsuchenden in ganz Europa.

Heute schließen wir, Asylsuchende aus verschiedenen Lagern in Deutschland, uns den Kampfstrukturen in Hamburg, Berlin und einigen Städten Bayerns an.

Wir haben uns entschlossen, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen!

Wir haben uns organisiert, wir haben unsere Lager verlassen und die Residenzpflicht überschritten, die in keinem europäischen Land außer in Deutschland existiert.

Wir können in Europa unmöglich in Würde leben. Die aktuelle Asylpolitik hindert uns daran, Wohnungen zu mieten und zu arbeiten, um für unseren Unterhalt aufzukommen. Wir leben in ständiger Angst davor, abgeschoben zu werden. Was ist das also für ein Leben, wo man der Gefahr ausgesetzt ist, jederzeit von der Polizei abgeholt zu werden?

Unsere Forderungen sind:

Stopp aller Abschiebungen

dauerhafte Anerkennung des Aufenthaltes

Aufhebung der Dublin-Verträge

Die Kriege um Ressourcen, die von den Europäern geführt werden, sowie ökonomische Ausbeutung und politische Verfolgung in unseren verschiedenen Ländern, zwingen uns, unsere Familien zu verlassen und nach Europa zu fliehen.

Die westlichen Regierungen unterstützen die Diktatoren, indem sie ihnen Waffen liefern und mit ihren militärischen Interventionen unsere Städte verwüsten, zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo, in Zentralafrika oder in Mali – das Ziel dieser westlichen Regierungen ist nicht der Schutz der Bevölkerung, sondern der Zugang zu den Ressourcen.

Diese Politik verweist auf die kolonialen Beziehungen, deren Opfer wir sind, aber es gibt niemanden, der unsere Geschichte erzählt. Wir haben genug davon, der Spielball der Außenpolitik und der Asylpolitik zu sein. Wir sind nicht verantwortlich für diese Kriege, und wir wollen ihre Konsequenzen nicht mehr tragen. Wir sind nicht die Ursache des Problems!

Deshalb rufen wir dazu auf, dass alle Asylsuchenden und alle solidarischen Menschen mit uns auf den Straßen Berlins demonstrieren, um gemeinsam das bedingungslose Bleiberecht aller Menschen einzufordern!

Wir fordern, als Menschen respektiert zu werden!

Wir wollen, dass unsere Menschenrechte eingehalten werden!

Wir fordern die Weiterentwicklung des Asylrechts!

Sofort!

Spendenkonto:
Institut: Berliner Sparkasse
BLZ: 100 50 000
Konto-Nr.: 601 333 9153
IBAN: DE13 1005 0000 6013 3391 53
Verwendungszweck: AsylumRightsEvolution

Weitere Infos und Kontakt:

Internet: http://asylumrightsevolution.wordpress.com/
Facebook: https://www.facebook.com/pages/Asylum-Rights-Evolution/886719781354144
Email: asylumrightsevolution@gmail.com
Spendenkonto:
Institut: Berliner Sparkasse
BLZ: 100 50 000
Konto-Nr.: 601 333 9153
IBAN: DE13 1005 0000 6013 3391 53
Verwendungszweck: AsylumRightsEvolution

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Asylum Rights Evolution :

“We demand to be respected as human beings!”

Call for demonstration!

On the 3.5. at 2 pm we will collectively leave Hermannplatz, Berlin to demonstrate our unity against their form of politics.

We demand the evolution of the right to asylum!

For more than two years there has been a new wave of self-organised struggles of asylum-seekers all over Europe.

Today we asylum-seekers from the different ‘Lagers’ in Germany join the ‘battle structures’ in Hamburg, Berlin and several cities in Bavaria.

We have decided to take our fate in our own hands!

We have organised ourselves, have left our ‘Lagers’ and transgressed the residential law that exists in no European country except for Germany.

It is impossible for us to live in Europe with dignity. The current asylum-policies prevent us from renting flats or working to support our livelihoods. We live in constant fear of being deported. What kind of life is it when one is in danger of being taken by the police at any time?

Our demands are the following:

Halt all deportations

Permanent recognition of our right to stay

Abolition of the Dublin-convention

The wars for resources that are conducted by Europeans, as well as economic exploitation and political persecution in our different countries force us to leave our families and to flee to Europe.

The Western governments support dictators by delivering weapons and by devastating our cities through their military interventions, for example in the Democratic Republic of Congo, in Central Africa or in Mali – the aim of these Western governments is not to protect the population but to gain access to resources.

This form of politics points to a colonial relation whose victims we are, but there is no one who tells our story. We are fed up of being pawns of foreign and asylum policies. We are not responsible for these wars and we do not want to bear their consequences any longer. We are not the sources of the problems.

This is why we call for a demonstration on the streets of Berlin by all asylum-seekers and all people in solidarity with us to collectively demand the unconditional right to stay of all people!

We demand to be respected as human beings!

We want our human rights to be observed!

We demand the evolution of the right to asylum!

Immediately!

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Asylum Rights Evolution :

« Nous exigeons d’être respectés comme des êtres humains ! »

Appel à manifester !

Le 3.5. à 14h, nous partirons ensemble de Hermannplatz, Berlin pour montrer notre unité contre leurs politiques !

Nous exigeons l’évolution du droit d‘asile !

Après plus de deux ans, une nouvelle vague de luttes auto-organisées de demandeurs et demandeuses d’asile a surgi partout en Europe.

Aujourd’hui nous, demandeurs et demandeuses d’asile provenant de divers camps en Allemagne, nous joignons aux structures de combat à Hambourg, Berlin et plusieurs villes en Bavière.

Nous avons décidé de prendre notre destin en main !

Nous nous sommes organisés, nous avons quitté les “Lagers”, avons outrepassé la

“Residenzpflicht” (obligation de résidence), laquelle n’existe dans aucun autre pays

européen sauf en Allemagne.

Il nous est impossible de vivre dignement en Europe. La politique actuelle d’asile nous empêche de loger dans des appartements et de travailler pour subvenir à nos besoins. Nous vivons dans la crainte permanente de l’expulsion. Quelle est donc cette vie où l’on court le danger, à tout instant, d’être emmené par la police?

Nos revendications sont:

⁃ la fin de toutes les expulsions

⁃ l’autorisation durable de séjour

⁃ l’abolition des traités de Dublin

Les guerres pour les ressources, l’exploitation économique et la persécution politique

dans nos différents pays menées par les Européens nous obligent à quitter nos familles et à fuir en Europe.

La soutenance de gouvernements occidentaux aux dictateurs en leur fournissant des

armes et en ravageant nos villes par leurs interventions militaires, par exemple au RD Congo et en Centre-Afrique ou au Mali – l’objectif de ces gouvernements occidentaux n’est pas la protection de la population, mais plutôt l’accès aux ressources.

Ces politiques renvoient aux rapports coloniaux, nous en sommes les victimes, mais il n’y a personne pour raconter notre histoire. Nous en avons assez d’être le jouet des politiques extérieures et d’asile européennes. Nous ne sommes pas responsables de ces guerres et nous ne voulons plus en subir les conséquences. Ce n’est pas nous qui sommes la cause du problème !

C’est pourquoi nous demandons à tou.te.s les demandeuses et demandeurs d’asile et toutes personnes solidaires de manifester avec nous dans les rues de Berlin pour

exiger ensemble le droit inconditionnel de toutes personnes à rester !

Nous exigeons d’être respectés comme des êtres humains !

Nous voulons bénéficier des droits humains !

Nous exigeons l’évolution du droit d‘asile !

Maintenant !

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Pressekonferenz am 12.11.2013

Video

LIVESTREAM der Pressekonferenz am 12.11., ab 11 Uhr.

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Einladung zur Pressekonferenz

Invitation in different languages:
‏زبان فارسی, deutsch, english, español, العربية, français, magyar, nederlands, português, русский, srpski


Neues Gutachten zeigt, dass die Behauptung, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, nicht weiter haltbar ist.

Dienstag, 12. November 2013, 11:00 Uhr,
Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Robert-Havemann-Saal, Hof I, EG,
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin (Tram M4, Bus 200)


Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lädt Sie im Namen der Angehörigen von Oury Jalloh zur oben genannten Pressekonferenz ein.

Am 07.01.2005 gegen 12 Uhr mittags verbrannte Oury Jalloh in einer Zelle des Dessauer Polizeigewahrsams bei lebendigem Leib, an Händen und Füßen auf einer nicht brennbaren Sicherheitsmatratze fixiert. Bei seiner Durchsuchung am Morgen war kein Feuerzeug gefunden worden.

Sein Tod blieb bis heute rätselhaft, u.a. deshalb, weil von den Gerichten bisher kein qualifiziertes, das heißt dem Geschehen adäquates Brandgutachten bestellt wurde.
Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh hat deshalb aus den Mitteln einer mehrmonatigen Spendensammlung ein neues qualifiziertes Brandgutachten bei einem ausländischen Brandgutachter in Auftrag gegeben. Auf der Pressekonferenz werden wir die Ergebnisse vorstellen. Das in Großbritannien erstellte Gutachten zeigt, dass die Behauptung, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, nicht länger haltbar ist.

Der Gutachter sowie ein Rechtsanwalt, der die Versuche und deren Dokumentation begleitet hat, werden bei der Pressekonferenz anwesend sein. Es werden Videosequenzen aus der Dokumentation der Brandversuche vorgestellt. Die dem Gutachten zugrunde liegenden Versuchsprotokolle mit den entsprechenden Werten können eingesehen werden. Außerdem wird ein Auszug derselben und eine Zusammenfassung der Ergebnisse zur Hand gereicht.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie herzlich um Mitteilung, ob und mit wie vielen Personen Sie an der Pressekonferenz teilnehmen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

Kontakte:
Mouctar Bah : 0152 10 83 69 14
Komi E. 0176 38 11 31 35

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Trailer zur Ankündigung:

Einladung als PDF: Pressekonferenz_Einladung

Pressemitteilung der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh zu Freispruch in OURY JALLOH Prozess

Oury Jalloh is watching - The show trial in Dessau is over

Oury Jalloh is watching - The show trial in Dessau is over

vom 19. Dezember 2008

Das Landgericht Dessau hat am 8. Dezember die beiden angeklagten Polizeibeamten Andreas Schubert und Hans-Ulrich März freigesprochen. Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh kündigt eine UNABHÄNGIGE KOMMISSION an, um die Todesumstände und Vertuschungen im Gerichtsverfahren zu untersuchen Wieder einmal zeigte das rechtsstaatliche System, wie wenig es sich für Aufklärung, Wahrheit und Gerechtigkeit im Fall Oury Jalloh aber auch in anderen Fällen rassistischer Polizeibrutalität einsetzt.
Seit mehreren Monaten erklärte die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, dass dieser Prozess eine Farce ist, und warnt vor genau solch einem Prozessausgang.

Prozess endet mit Freispruch

Berlin / Dessau, 19. Dezember 2008:
«Die Polizei wird mit der Durchführung des Disziplinarverfahrens weitere Konsequenzen gegen die betroffenen Polizeibeamten ziehen», hieß es von Polizeiseite zum Ende des Prozesses. Dennoch ist klar, dass die Polizei durch offensichtliche Lügen, Falschaussagen und Korpsgeist entscheidend für das Scheitern des Prozesses verantwortlich ist. Dieser Meinung ist sogar Richter Steinhoff. Wie erwartet, kam es im Verfahren Oury Jallohs zu einem Freispruch für die beiden angeklagten Polizisten. Weder die Staatsanwaltschaft noch das Gericht waren in der Lage, einen der beiden Beamten wegen Fahrlässigkeit zu verurteilen. Doch wenn die beteiligten Parteien sich auf die unwahrscheinlichste von allen theoretischen Möglichkeiten beschränken, d.h. Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, wenn alles, was nach dem Ausbruch des Feuers passierte, als irrelevant für den Prozess gilt, wenn ein ganzes Revier mauert und lügt, ohne dafür bestraft oder wenigstens im Gericht vereidigt zu werden, kann man nichts anderes erwarten, als das, was Richter Steinhoff sehr treffend ausgedrückt hat: „Dieses Verfahren ist gescheitert.“ Sein eigenes Urteil nannte er deswegen, „einfach nur ein Ende, das formal sein muss“. Die Farce liegt aber vor allem darin, dass es von Prozessbeginn an viele Indizien und Beweise, die auf Mord hinwiesen, gab, denen das Gericht jedoch nicht nachgegangen ist. Es ist zwar aufwendig, aber nur einseitig ermittelt worden.

Überraschend ist das Ende des Verfahrens nicht. Die Anklageschrift hat sich schon kurze Zeit nach Prozessbeginn als nicht geeignet erwiesen, um die Todesumstände Oury Jallohs herauszufinden. Spätestens als die in der nachgebauten Zelle mehrmals wiederholten Versuche der Feuerwehrgutachter ergaben, dass ein wie Oury Jalloh gefesselter Mensch sich nicht selber anzünden kann, hätte es Ermittlungen wegen Mord und eine entsprechende Anklage geben müssen.. Aber so steckt Richter Steinhoff in der Klemme. Angemessen verurteilen konnte er am 8. Dezember nicht, und um einen größeren Aufschrei in der Öffentlichkeit zu verhindern, wollte er auch nicht freisprechen. Ein Feuerzeug, das Oury Jalloh bei seiner Festnahme nicht dabei hatte, kann man auch nicht übersehen. Man kann auch keinen Menschen vor dem Feuer retten, wenn man davon ausgeht, dass er bereits durch Misshandlungen gestorben ist. Schließlich wurde bei der zweiten Obduktion festgestellt, dass Oury Jalloh ein gebrochenes Nasenbein hatte. Um eine mögliche Revision im Vorfeld zu vermeiden, und um die Akte Oury Jalloh endlich schließen zu können, schlug das Gericht sogar die Einstellung des Verfahrens vor und scheute sich nicht davor, ein beschämendes Angebot von 5.000 € als Entschädigung für die Familie anzubieten.

„Sie, diese Polizei in ihrer Organisation von oben bis unten ist des Mordes an Oury Jalloh angeklagt. Die im Verfahren gesammelten Indizien fügen sich jenseits einzelner Personen zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen: Die Polizei zu Dessau ist schuldig.“
(Wolf Dieter Narr, Prozessbeobachter vom Komitee für Grundrechte und Demokratie)

„Genauso die Staatsanwaltschaft und das Gericht Deutschland ist schuldig am Tod von Oury Jalloh und schuldig an allen anderen Fällen, wie diesem, die bis heute nicht aufgeklärt sind.“
(Mouctar Bah, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)

Da das Gericht sich geweigert hat, allseitig und umfassend zu ermitteln, um die Todesumstände Oury Jallohs herauszufinden, arbeitet die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh am Aufbau einer Unabhängigen Kommission. Die entsprechende Petition wird am 7. 01. 2009 um 12 Uhr auf einer Pressekonferenz in Dessau präsentiert.
Menschenrechtsorganisationen, politische Parteien und Gruppen, die nach dem Freispruch der beiden Beamten eine Unabhängige Kommission gefordert haben fordern wir hiermit auf, sich nicht nur dazu zu äußern sondern alles zu unternehmen, dass diese zustande kommt.

Seit fast 4 Jahren organisiert die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh Aktionen in Dessau aber auch in anderen Städten. Seit fast 4 Jahren müssen wir die Anwesenheit der PolizeibeamtInnen, gegen deren Gewalt und gar Mord an unseren Nächsten wir protestieren, in und um unsere Demonstrationen hinnehmen. Jedes Mal mussten wir die Provokation der Polizei ertragen. Am 8. Dezember kam es wiederholt zu Übergriffen seitens der Polizei, bei denen zwei Teilnehmer der Demonstration festgenommen wurden. Zwei Mal versuchte die Polizei grundlos Mb. Y. festzunehmen, um die Demonstrationsleitung und somit den Protest festzusetzen, was jedoch durch die Entschlossenheit der Protestierenden verhindert werden konnte. Daraufhin erhielt er einen Platzverweis. Solche Aktionen und Provokationen seitens der Polizei sehen wir als einen Versuch der Einschüchterung der AktivistInnen, um sie vom Festhalten an ihrem Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit abzubringen. Bis heute hatten diese Versuche keinen Erfolg und werden es auch in Zukunft nicht haben.

Fast 4 Jahre nach Oury Jallohs bestialischem Tod in Zelle Nr. 5 in Dessau und nach einem Scheinprozess sagen wir weiterhin:

Oury Jalloh – das war Mord!

und fordern:

BREAK THE SILENCE!!!

WAHRHEIT! GERECHTIGKEIT! ENTSCHÄDIGUNG!

Wir werden den Kampf nicht aufgeben, bis unsere Forderungen erfüllt sind. Aus diesem Anlass ruft die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh alle auf, mit uns gegen rassistische Polizeigewalt und gegen Scheinprozesse, durch die Morde vertuscht werden, auch am 7. Januar 2009 ab 13 Uhr in Dessau zu demonstrieren.

Für mehr Information stehen wir selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh / c/o ARI / Colbestrasse 19 / 10247 Berlin / Tel: +49 (0)170 8788124