Staatsanwalt Olaf Braun verstrickt sich weiter in Lügen und Medienmanipulation

HALLO Deutschland

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Staatsanwalt Olaf Braun verstrickt sich weiter in Lügen und Medienmanipulation

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#DessauerVerhältnisse

Der zuständige StA Olaf Braun behauptet in einem Interview aus seinem Dienstzimmer im Beitrag von „hallo deutschland“ (ZDF) – Laufzeit 0:32-0:44min – zum ersten Mal in aller Öffentlichkeit:

Diese zentrale Frage ist die:

Ist es so, wie im ursprünglichen Verfahren angenommen, dass Oury Jalloh sich selbst auf der Matratze angesteckt hat, oder aber hat tatsächlich ein Dritter das Feuer gelegt?“

Der Beauftragte der technischen Durchführung des presseöffentlichen Brandversuches der StAW Dessau-Roßlau am 18. August 2016 vom ominösen „Institut für Brand- und Löschforschung Sachsen“ in Schmiedeberg, Herr Thorsten Prein, äußerte sich vor Ort gegenüber der Presse jedoch vollständig gegenläufig: Weiterlesen

Oury Jalloh – die widersprüchlichen Wahrheiten eines Todesfalls

7. Januar 2005, Dessau, Sachsen-Anhalt. In einer Polizeizelle verbrennt ein an Händen und Füßen gefesselter Mensch bei lebendigem Leib. Selbst verschuldet, sagen die einen. Ermordet, sagen die anderen. Auch der zweite Prozess vor dem Landgericht Magdeburg bringt keine endgültige Aufklärung der Brandursache.

Auf der Anklagebank saß Andreas S., der als Dienstgruppenleiter für Oury Jallohs Sicherheit zuständig war. Am 18. Dezember 2012 verurteilt ihn die Magdeburger Strafkammer zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro wegen Fahrlässiger Tötung. Der Bundesgerichtshof bestätigt das Urteil am 4. September 2014. Damit könnte der Fall abgeschlossen sein – doch schon seit Dezember 2013 liegen neue Hinweise vor, dass Oury Jalloh den Brand nicht selbst entzünden konnte. Am 3. April 2014 erklärt die Staatsanwaltschaft Dessau, den neuen Hinweisen in einem gesonderten „Todesermittlungsverfahren zum Nachteil Oury Jalloh“ nachgehen zu wollen.

Die Autorin knüpft an die Recherche für ihr erstes Feature zum Fall Oury Jalloh an und hinterfragt die Ermittlungsergebnisse erneut. Mit der Unterstützung von Gerichtsmedizinern, Toxikologen und Kriminalbeamten geht sie Ungereimtheiten nach und bekommt Hinweise auf einen dritten Mann.

Radio-Feature von Margot Overath.

AUDIO: Feature bei dropbox herunterladen.

Auf der Website der Autorin: http://www.margotoverath.de/OuryJalloh_2.htm

Interview mit der Leipziger Initiative im Gedenken an Oury Jalloh

Oury Jalloh stammte aus Sierra Leone und lebte in Deutschland. Sein Asylantrag wurde abgelehnt und am 7. Januar 2005 wurde er angeblich alkoholisiert und unter Kokaineinfluss stehend in einer Personenkontrolle in Gewahrsam genommen. Was dann in einer Polizeizelle in Dessau genau passierte versucht die Staatsanwaltschaft bis heute noch herauszufinden. Nach Angaben der Polizei wurde Jalloh mit Hand und Fußschellen fixiert da er sich gegen die Festnahme wehrte. Angeblich soll es ihm trotz dessen Möglich gewesen sein ein Feuerzeug zu zücken und einen Brand in der Zelle auszulösen. Oury Jalloh verstarb an seinen Verbrennungen. Der Fall häuft viele Fragen auf. Warum kam trotz hörbarer Überwachung, trotz ausgelöstem Feueralarm niemand Jalloh zu Hilfe? Das INterresse der Öffentlichkeit ist groß. Zu genau diesem Fall findet am 23. Oktober eine Veranstaltung im Couny Island in Leipzig statt. Dort sollen Hintergründe zum Fall und weitere Möglichkeiten thematisiert werden. Wir haben uns mit den Organisatoren der Veranstaltung unterhalten und unter anderem über die Bezeichnung „Mord“ gesprochen

Radiobeitrag hier: http://www.freie-radios.net/66296