Prozess gegen Aktivisten der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Feuerzeugwurf bei Oury-Jalloh-Demo?                                                                  Richter erkrankt –  Verfahren in Dessau abgesetzt, Mitteldeutsche Zeitung, 03.08.2017:  Weiterlesen > zum Artikel

 

 „ANGRIFF“ MIT LEEREM FEUERZEUG – Junge Welt                                    24/25.07.17                                   von Susan Bonath:

 

(…) Wie jedes Jahr machten die Demonstranten auch vor dem Gebäude der
Dessauer Staatsanwaltschaft halt. Einige warfen leere Feuerzeuge vor die
Tür. »Mit dieser Aktion wollen wir daran erinnern, dass bereits bewiesen
ist, dass Oury Jalloh kein Feuerzeug bei sich gehabt haben kann, um sich
selbst anzuzünden«, erklärt Michael S. gegenüber jW. Was er meint, ist
seit 2012 bekannt. Die Gerichtsgutachterin Jana Schmechtig fand damals
heraus: Die Reste eines von der Polizei präsentierten angeblichen
Selbstmordfeuerzeugs enthalten keine Spuren aus der Zelle. Jemand
müsse es woanders verbrannt haben…

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Verschleppung, Vertuschung und Strafvereitelung im Amt

AKTUELL ! 16.08.17

Fall Oury Jalloh: Generalstaatsanwaltschaft setzt neue Ermittler ein

Von Oliver Hach
FREIE PRESSE erschienen am 16.08.2017

Naumburg/Chemnitz. Im Fall des Asylbewerbers Oury Jalloh aus Sierra Leone, der im Januar 2005 in einer Polizeizelle in Dessau (Sachsen-Anhalt) verbrannte, hat die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg neue Ermittler eingesetzt. Man habe das Verfahren bereits im Juni der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau entzogen und der Staatsanwaltschaft Halle übertragen, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg, Klaus Tewes, am Mittwoch der „Freien Presse“…. weiterlesen als pdf

Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau hält Brandgutachten von Schmiedeberg zurück und verweigert Akteneinsicht und öffentliche Auskunft

Familie von Oury Jalloh fordert Asservate für weitere Untersuchungen

Pressemitteilung als pdf

Kontakt: Mobil: +49152-13960941 (de/fr) | +49176-99621504 (de/en) | initiative-ouryjalloh@so36.net

 

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen wegen Mordes gegen Unbekannt im Fall Oury Jalloh hatte die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau am 18. August 2016 einen eigenen Brandversuch durchführen lassen. Der zuständige Staatsanwalt Olaf Braun hatte die Sachverständigen Dr. Kurt Zollinger und Olaf Prein beauftragt, mit diesem Versuch noch einmal „…ganz bei Null zu beginnen“. Doch bereits vor Ort blieben zahlreiche Fragen der Journalisten zum Versuchsaufbau und zur Sinnhaftigkeit derartiger Untersuchungen unbeantwortet.

(https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2016/08/21/medienreaktionen-zum-manipulativen-brandversuch-der-staatsanwaltschaft-am-18-08-2016-in-dippoldiswalde-schmiedeberg/)

Laut Braun hätten die Ergebnisse 6-8 Wochen später – also spätestens im Oktober 2016 – vorliegen sollen.

Eine Veröffentlichung der Ergebnisse dieses Brandversuches ist jedoch bis heute nicht erfolgt.

Auf eine Nachfrage der Mitteldeutschen Zeitung im Dezember 2016: (http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/brand-nachgestellt-neues-gutachten-im-fall-oury-jalloh-erst-im-januar-25344336) antwortete Braun „Wir hoffen auf Januar“ (2017) und erklärte: „Die Zahlen, die genauen Messwerte, liegen vor. Derzeit sind die Experten dabei, daraus Rückschlüsse zu ziehen“. Der Leiter der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau Frank Pieper teilte auf wiederholte Nachfragen notorisch mit: „Derzeit gibt es nichts mitzuteilen, insbesondere kein Datum einer solchen zu erwartenden Mitteilung.“ Weiterlesen

Infoveranstaltung und Solikonzert in Leipzig

Am 11.05.2017 um 19.00 Uhr findet in der Frauenkultur Leipzig (Windscheidstr. 51 04277 Leipzig) eine Infoveranstaltung + Diskussion zum Thema Repression mit Aktivist_innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh statt.

Und am 13.05.2017 um 19.30 Uhr gibt es am selben Ort ein Solikonzert + Spoken Poetry Support mit Carmel Zoum, konTa und System D. Bereits ab 18.00 Uhr ist Einlass und es gibt ein KüFa-Buffet.

Flyer zum Download (pdf)

Soliparty-Plakat zum Download (pdf)